Der entscheidende – und wohl überraschendste – Satz bei
Donald Trumps Pressekonferenz am Samstag in seinem Privatclub Mar-a-Lago fiel
zunächst fast nebenbei. Der US-Präsident sprach da schon mehrere Minuten über
die spektakulären nächtlichen Angriffe auf Venezuela und die Festnahme des
dortigen Machthabers Nicolás Maduro, die die Welt aufgeschreckt haben. Schräg
hinter ihm, das zeigte die Kamera, stand Außenminister Marco Rubio. Im Tearoom
der Trumpschen Privatresidenz hatten sich unter der goldverhangenen Decke samt
Kronleuchter auch andere Mitglieder der US-Regierung versammelt, die aber erst
später kurz eingeblendet und zu Statements eingeladen wurden.