Donald Trump: Amerika gen dem Weg in den Faschismus?

Ein Bild von US-Präsident Donald Trump hängt im Großformat am Arbeitsministerium in Washington, D. C. © [M] Andrew Caballero-Reynolds/​AFP via Getty Images

Angriffe auf die Opposition, Medien und die eigenen Bürger, eine willfährige republikanische Partei und ein Supreme Court, der dem US-Präsidenten zu Diensten ist: Seit Donald Trump 2025 seine zweite Amtszeit begonnen hat, wird in den USA über den Faschismusbegriff diskutiert.

Es gibt dabei zwei Lager: Die einen, die sagen, dass man den Begriff im Zusammenhang mit Amerika 2026 noch nicht verwenden sollte. Die anderen argumentieren, dass es an der Zeit ist, diese Trumpsche Regierungsform entsprechend zu benennen. Im Mitschnitt der Livefolge des transatlantischen Podcasts, aufgenommen bei der Leipziger Buchmesse am 21. März 2026, diskutieren wir über Argumente für und gegen den Faschismusbegriff und sprechen über unterschiedliche Ebenen, über die man sich dieser Debatte nähern kann. 

Außerdem geht es um die Frage, ob dies der Moment in der transatlantischen Geschichte ist, in dem Europa Abschied nehmen muss von dem Amerika, dem es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges so verbunden war. Und was das mit persönlichen Verbindungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten macht. 

Vor dem Mitschnitt der Livefolge hören Sie eine kurze Aktualisierung zu den aktuellen innenpolitischen Debatten in den USA. 

Im get-out: die Bücher American Struggle: Democracy, Dissent, and the Pursuit of a More Perfect Union von Jon Meacham, How Fascism Works von Jason Stanley und Strongmen von Ruth Ben-Ghiat. 

Der Podcast erscheint in der Regel jeden Donnerstag. Zudem gibt es Bonusfolgen für Abonnenten, die künftig einmal im Monat zu hören sind. Sie erreichen uns per Mail an okamerica@zeit.de.

Alle aktuellen Entwicklungen zum Krieg im Iran können Sie in unserem Liveblog verfolgen.

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