Politik gilt dem Volksmund ja als schmutziges Geschäft. Es scheint aber auch wahnsinnig ungesund zu sein. Gleich in den ersten Szenen der Filmdokumentation Wahlkampf sieht man einen Tisch in der SPÖ-Zentrale, vollgerammelt mit Erdnussflips und Schokolade. Und danach Andreas Babler, wie er vor einem spätabendlichen Auftritt im ORF im Auto noch schnell eine Wurstsemmel mümmelt. Er wird, nicht nur deswegen, schnell altern in den anderthalb Stunden, in denen Regisseur Harald Friedl den erfolglosen Versuch Bablers begleitet, die SPÖ bei der Wahl 2024 wiederzubeleben und Bundeskanzler zu werden.