Discounter: Woolworth eröffnet 1000. Filiale

Woolworth will in diesem Jahr hierzulande 100 Stores eröffnen.

Woolworth setzt auf Expansion. Der Discounter hat nun in Essen seine insgesamt 1000. Filiale eröffnet. Und die Expansion geht zügig weiter.

Der Non-Food-Discounter Woolworth wächst weiter: In Essen im Kronenberg Center eröffnete die Kette mit Hauptsitz Unna jetzt nach eigenen Angaben ihre 1000. Filiale in Europa. Woolworth hat in Deutschland insgesamt rund 850 Geschäfte. Standorte gibt es seit 2023 auch in Polen und Österreich, seit 2025 auch in Tschechien und der Slowakei.
„Der 1000. Store ist für uns ein bedeutender Schritt und bestätigt die Tragfähigkeit unseres Geschäftsmodells“, erklärte Woolworth-Chef Roman Heini laut einer Mitteilung. „Wir wachsen konsequent weiter, investieren in neue Standorte und stärken damit unsere Präsenz in den Städten.“ Bundesweit sieht das Unternehmen ein Potenzial für mehr als 1500 Standorte. Die nun eröffnete Filiale ist bereits die neunte in Essen.

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Ziel bleiben 5000 Filialen

In der kommenden Woche sollen die nächsten fünf Filialen außerhalb Deutschlands an den Start gehen. Bis zum 16. April sind hierzulande sieben neue Läden geplant, darunter in Wiesbaden, Düren und Eberswalde.

In den kommenden zwölf Monaten will das Unternehmen insgesamt mehr als 200 Läden eröffnen, davon rund 100 in Deutschland. Eine Expansion in weitere europäische Länder in den kommenden Jahren werde geprüft, sagte ein Sprecher. Das Ziel seien mehr als 5000 Filialen in ganz Europa. Derzeit beschäftigt Woolworth europaweit mehr als 14.000 Menschen, davon rund 12.000 in Deutschland.

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Woolworth verkauft preisgünstige Bekleidung, Heimtextilien, Schuhe, Partyzubehör, Deko- und Haushaltswaren, Elektro- und Drogerieartikel sowie Geschenkartikel. Insgesamt seien rund 10.000 Artikel dauerhaft verfügbar, hinzu kämen 8000 Aktions- und Saisonprodukte, so das Unternehmen. Rund 90% der Artikel sind Eigenmarken.

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Im vorigen Geschäftsjahr wurde nach Unternehmensangaben von der Woolworth GmbH die Umsatzmilliarde geknackt. Mode hat dazu laut Heini „deutlich über 30%“ beigetragen, berichtete der CEO voriges Jahr im TW-Interview. Dabei bespielt Woolworth nur rund 20% der Flächen mit Bekleidung, doch die Durchschnittspreise im Bekleidungs- und Schuhsortiment liegen über denen im nichttextilen Bereich. Rund 70 Millionen Teile verkauft Woolworth aus diesem Segment im Jahr.

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