„Die große Welle kommt in Zukunft“, warnt Trump – Katar meldet Abschuss zweier iranischer Kampfjets

Israel und die USA haben den Iran am Samstagmorgen angegriffen. Dabei wurde auch das geistliche Oberhaupt Ajatollah Ali Chamenei getötet, der seit 1989 an der Macht war. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf US-Basen, Israel und arabische Verbündete der USA. Zum Teil lassen sich Angaben nicht unabhängig überprüfen.

Alle Ereignisse rund um den Angriff auf den Iran im Liveticker:

17:20 Uhr – Trump schließt Einsatz von Bodentruppen nicht aus

Donald Trump hat das Entsenden von Bodentruppen in den Iran nicht kategorisch ausgeschlossen. Er habe „keine Angst vor Bodentruppen“, sagte Trump in einem Interview mit der „New York Post“. „Wie jeder Präsident sagt: ‚Es wird keine Bodentruppen geben.‘ Ich sage das nicht“, führte er aus. „Ich sage: ‚Wahrscheinlich brauchen wir sie nicht‘.

17:15 Uhr – Putin bietet Hilfe an

Wladimir Putin bietet den Golfstaaten seine Hilfe bei der Deeskalation im Nahen Osten an. In Telefonaten mit den Staatschefs der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), Bahrains und Katars habe Putin vorgeschlagen, die russischen Beziehungen zum Iran zu nutzen, um die Lage zu stabilisieren, teilt der Kreml mit.

17:09 Uhr – Katar schießt iranische Kampfflugzeuge ab

Katar hat nach eigenen Angaben zwei iranische Kampfflugzeuge abgeschossen. Laut einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums handelte es sich um zwei Maschinen vom Typ Suchoi Su-24 sowjetischer Bauart.

17:08 Uhr – Starmer weist Kritik zurück

Der britische Premierminister Keir Starmer weist Kritik von US-Präsident Donald Trump an seiner Iran-Politik zurück. Er stehe zu seiner Entscheidung, die ersten gemeinsamen Angriffe der USA und Israels nicht unterstützt zu haben, sagt Starmer. Trump hatte ihm zuvor vorgeworfen, zu lange mit der Freigabe von Luftwaffenstützpunkten gewartet zu haben. „Es ist meine Pflicht, zu beurteilen, was im nationalen Interesse Großbritanniens ist“, betonte der Regierungschef.

16:53 Uhr – Trump kündigt „große Welle“ gegen den Iran an

In einem Telefoninterview mit CNN hat Donald Trump erklärt, dass das US-Militär den Iran „fertigmache“, die „große Welle“ jedoch erst noch bevorstehe. „Ich denke, es läuft sehr gut“, sagte er demnach und betonte zugleich die Stärke der US-Streitkräfte: „Wir haben das beste Militär der Welt und wir setzen es ein.“

Auf die Frage, ob die USA über den militärischen Angriff hinaus das iranische Volk unterstützten, antwortete Trump: „Ja. Aber im Moment wollen wir, dass alle zu Hause bleiben. Draußen ist es nicht sicher.“ Trump warnte: „Wir haben noch nicht einmal angefangen, sie hart zu treffen. Die große Welle kommt bald.“

16:45 Uhr – Golfstaaten fragen Luftabwehrsysteme an

Der italienischen Regierung liegen eigenen Angaben zufolge Anfragen von Golfstaaten zur Lieferung von Luftabwehrsystemen vor. Angesichts der Ausweitung des Konflikts zwischen dem Iran, Israel und den USA hätten die Länder den dringenden Bedarf an einer Stärkung ihrer Abwehrfähigkeiten betont, sagt Verteidigungsminister Guido Crosetto vor dem Parlament in Rom. Insbesondere gehe es um die Luftabwehr und den Schutz vor Drohnen. Der Minister dämpft jedoch die Erwartungen: Die Kapazitäten seien durch die Unterstützung für die Ukraine bereits stark beansprucht.

16:37 Uhr – Spritpreise ziehen an

Der Iran-Krieg macht Sprit und Heizöl teurer. Am Montag stiegen die Preise an den Tankstellen kräftig, nachdem sie bereits übers Wochenende leicht zugelegt hatten, wie der ADAC mitteilt. Am Nachmittag war Superbenzin der Sorte E10 um 7,3 Cent teurer als zum gleichen Zeitpunkt am Freitag, dem letzten Tag vor der Eskalation. Bei Diesel waren es sogar 8,1 Cent.

16:19 Uhr – Explosionen in der Nähe von Atomanlage

In der Nähe einer Atomanlage in der zentraliranischen Stadt Isfahan sind Medienberichten zufolge laute Explosionen zu hören. In dem Gebiet liegt auch ein Luftwaffenstützpunkt, berichten iranische Nachrichtenseiten.

16:04 Uhr – Putin kritisiert Verstoß gegen Prinzipien des Völkerrechts

Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Sajid Al Nahjan, seine Kritik an den US-israelischen Angriffen auf den Iran bekräftigt. Moskau habe versucht, im Streit um das iranische Atomprogramm zu vermitteln, aber diese Bemühungen seien vereitelt worden „durch einen unprovozierten bewaffneten Angriff auf einen souveränen UN-Mitgliedstaat unter Verletzung der Grundprinzipien des Völkerrechts“, sagte Putin laut einer Mitteilung des Kremls zu Al Nahjan.

15:50 Uhr – Mindestens 31 Tote im Libanon durch nächtliche Angriffe

Das Wiederaufflammen der Gefechte zwischen Israel und der schiitischen Hisbollah-Miliz hat im Süden des Libanons Menschen in die Flucht getrieben. Zivilisten haben Gebiete entlang der südlichen Grenze sowie Vororte von Beirut verlassen und Zuflucht in Schulen der Hauptstadt gesucht. Das libanesische Gesundheitsministerium berichtet von mindestens 31 Toten und 149 Verletzten bei nächtlichen Angriffen in den Vororten der Hauptstadt und im Südlibanon.

15:43 Uhr – Italien startet mit Evakuierung

Italien fliegt erste Staatsbürger aus dem Nahen Osten aus. Ein Charterflug mit 127 Italienern an Bord startete von der omanischen Hauptstadt Maskat in Richtung Heimat, wie das Außenministerium in Rom mitteilte. Die Menschen saßen demnach im Oman fest oder waren zuvor mit Unterstützung der italienischen Behörden aus Dubai dorthin gebracht worden.

15:39 Uhr – Ethihad und Emirates nehmen Betrieb wieder auf

Die beiden Fluggesellschaften Etihad und Emirates haben trotz des Krieges in Nahost ihren Betrieb zum Teil wieder aufgenommen. Erste Flüge der Airlines mit Sitz in Abu Dhabi beziehungsweise Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten starteten am Montagnachmittag, wie aus Daten von Flugtracking-Seiten im Internet ersichtlich war. Die Regierung von Dubai teilte mit, es gebe eine „begrenzte Wiederaufnahme des Betriebs“. Es sollten aber nur jene Passagiere zum Flughafen kommen, die direkt kontaktiert worden seien.

15:37 Uhr – Ehefrau von Chamenei gestorben

Iranische Medien haben den Tod der Ehefrau des getöteten geistlichen Oberhaupts des Iran, Ayatollah Ali Chamenei, gemeldet. Zwei Tage nach dem US-israelischen Angriff auf Chameneis Residenz in Teheran sei seine Frau, Mansureh Chodschasteh Baghersadeh, am Montag ihren Verletzungen erlegen, berichteten mehrere iranische Medien. Die 79-Jährige hatte nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim seit dem Angriff im Koma gelegen.

14:32 Uhr – Hegseth spricht über Militärschlag gegen Iran

US-Kriegsminister Pete Hegseth sagt im Pentagon: „Vor zwei Tagen hat das Kriegsministerium auf direkten Befehl von US-Präsident Donald Trump die Operation ‚Epische Wut‘ gestartet – die tödlichste, komplexeste und präziseste Luftoperation in der Geschichte.“ Es habe sich herausgestellt, dass das Regime, das „Tod für Amerika“ und „Tod für Israel“ skandierte, von Amerika und Israel „den Tod geschenkt bekam“.

Neben einem Lob für Israel nutzte Hegseth die Gelegenheit für einen Seitenhieb auf andere Nato-Verbündete: „Wie wir von Anfang an gesagt haben, sind fähige Partner gute Partner, im Gegensatz zu so vielen unserer traditionellen Verbündeten, (…) die über den Einsatz von Gewalt herumdrucksen.“

Zum Schluss stellt er klar: „Wenn Sie Amerikaner töten, wenn Sie Amerikaner irgendwo auf der Welt bedrohen, werden wir Sie ohne Entschuldigung und ohne zu zögern jagen und töten.“

14:27 Uhr – Wadephul: Wollen Deutschen bei Rückkehr aus Nahem Osten helfen

Die Bundesregierung bereitet die Entsendung von Flugzeugen in den ​Nahen Osten vor, um dort gestrandete deutsche Touristen nach Hause zu ⁠holen. Die Maschinen sollen nach Maskat im Oman und in die saudische Hauptstadt Riad geschickt werden, sagte Bundesaußenminister Johann Wadephul. Dort seien die Lufträume noch geöffnet, Sicherheit gehe ⁠bei der ​Entsendung allerdings vor.

Zuvor hatte er die Evakuierung deutscher Reisender noch ausgeschlossen und dies mit geschlossenen Lufträumen begründet. Bei „Caren Miosga“ sagte Wadephul am Sonntagabend zur Situation der Deutschen, das Auswärtige Amt tue, „was wir machen können“.

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14:12 Uhr – US-Armee meldet Tod eines vierten US-Soldaten

Die US-Armee gibt den Tod eines vierten US-Soldaten im Iran-Krieg bekannt. Ein vierter Soldat, der bei den ersten Angriffen durch den Iran schwer verletzt worden sei, „erlag schließlich seinen Verletzungen“, teilte das US-Kommando für den Nahen Osten (Centcom) auf X mit. Zur Identität oder den Umständen seines Todes machte das Kommando keine Angaben.

14:02 Uhr – Gaspreis in Europa steigt nach iranischen Angriffen auf Anlagen in Katar deutlich

Der Gaspreis in Europa ist nach iranischen Angriffen auf Energieanlagen im Golfemirat Katar deutlich angestiegen. Der als Referenzwert betrachtete niederländische TTF-Gaskontrakt sprang am Mittag zeitweise um über 50 Prozent und notierte bei 47,70 Euro pro Megawattstunde. Der Staatskonzern QatarEnergy hatte zuvor angekündigt, seine Produktion von Flüssiggas (LNG) wegen der Angriffe anzuhalten.

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14:00 Uhr – Israel meldet Tötung von Hisbollah-Geheimdienstchef

Das israelische Militär meldet die Tötung des Hisbollah-Geheimdienstchefs Hussein Makled. Er sei bei einem Angriff in Beirut ums Leben gekommen, teilt die Armee mit.

13:49 Uhr – Lufthansa-Flugzeug fliegt leer von Abu Dhabi nach München

Ein Airbus A380 der Lufthansa ist ohne Passagiere von Abi Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten aus mit dem Ziel München gestartet – trotz Zehntausender gestrandeter Reisender in der Golfregion. Das gibt die Lufthansa bekannt. „Eine Passagierbeförderung ist geprüft worden“, sei aber leider nicht möglich, heißt es in der Mitteilung der Fluggesellschaft. An Bord der Maschine seien lediglich zwei Piloten.

13:22 Uhr – Wagenknecht kritisiert Merz‘ Iran-Statement

Sahra Wagenknecht (BSW) kritisiert Kanzler Merz‘ (CDU) Reaktion auf die Angriffe der USA und Israels auf den Iran scharf. „Merz macht Deutschland international unmöglich. Noch nie hat ein Bundeskanzler so offen das Völkerrecht für belanglos erklärt“, sagt BSW-Gründerin Wagenknecht zu WELT. „Das ist auch ein Affront gegenüber dem Grundgesetz, womit der Kanzler seinen Amtseid verletzt.“

12:30 Uhr – Nach Luftalarm auf Stützpunkt auf Zypern zwei Drohnen abgefangen

Nach dem Alarm auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern werden zwei Drohnen abgefangen. Das teilt der zypriotische Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis auf X mit. Der Stützpunkt war Stunden zuvor von einer Drohne getroffen worden.

12:20 Uhr – Grüne fordern Bundesregierung zu Ausreisehilfe für Deutsche auf

Die Grünen haben die Bundesregierung zu aktiver Ausreisehilfe für die Tausenden Deutschen aufgerufen, die wegen des Iran-Krieges in der Region festsitzen. „Johann Wadephul kapituliert vor der eigenen Verantwortung“, sagte die außenpolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Deborah Düring. „Während die Briten konkrete Evakuierungen für ihre Bürgerinnen und Bürger aus der Region vorbereiten, erklärt unsere Bundesregierung, man könne nichts tun“, kritisierte sie. „Wer bei einer Eskalation dieser Größenordnung keine Notfallpläne umsetzt, hat entweder nicht vorgesorgt oder den Ernst der Lage nicht begriffen. Beides ist fatal“, so die Abgeordnete.

12:10 Uhr – Kuwait schießt versehentlich drei US-Kampfjets ab

Das US-Militär gibt an, dass Kuwait während eines Gefechts versehentlich drei amerikanische F-15E Strike Eagles abgeschossen hat. Alle Piloten konnten sich retten. Kuwait ist ein Verbündeter der USA am Golf. Experten sprechen in solchen Fällen von „friendly fire“.

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12:02 Uhr – Neue Angriffe auf Iran

Israel kündigt neue „umfassende“ Angriffe auf Teheran an. Fast zeitgleich melden iranische Medien mehrere Explosionen in der Hauptstadt.

11:53 Uhr – Feuer in AWS-Rechenzentrum in Arabischen Emiraten

Nach einem Einschlag mehrerer „Objekte“ sind einige Rechenzentren von Amazon Web ​Services (AWS) in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ausgefallen. In den Anlagen ⁠seien wegen eines Feuers die Stromversorgung und die Datenverbindungen gestört, teilt der Betreiber AWS am Montag mit. Davon betroffen seien neben Standorten in den VAE auch Server in Bahrain. Der Brand ⁠brach ​am Sonntag aus.

11:36 Uhr – Luftalarm auf britischen Stützpunkt auf Zypern

Auf dem britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern gibt es erneut Alarm. Der staatliche zyprische Sender CyBC berichtet in einer Live-Sendung von Sirenengeheul kurz nach Mittag. Zudem starten Flugzeuge von der Basis in der Nähe der Stadt Limassol. Der Stützpunkt war erst Stunden zuvor von einer Drohne getroffen worden.

11:21 Uhr – Israels Botschafter: Racheakte in Deutschland möglich

Israels Botschafter Ron Prosor hält nach den Angriffen auf den Iran Racheakte der iranischen Führung auf deutschem Boden für möglich. „Ich halte bei diesen Terroristen alles für möglich“, sagt Prosor der Deutschen Presse-Agentur. „Das heißt, wir müssen uns darauf gut vorbereiten, immer mit einem offenen Auge schlafen.“ Man müsse „on high alert“ (in höchster Alarmbereitschaft) sein.

10:38 Uhr – Tschechien holt Bürger mit Militärflugzeugen aus Nahost

Tschechien schickt zwei Militärflugzeuge in den Nahen Osten, um Bürger des EU- und Nato-Mitgliedstaats in Sicherheit zu bringen. Die eine Maschine werde in den ägyptischen Küstenort Scharm el Scheich, die andere in die jordanische Hauptstadt Amman fliegen, sagt der tschechische Regierungschef Andrej Babis nach einer Sitzung des nationalen Sicherheitsrats in Prag.

10:37 Uhr – Saudi-Arabien: Anlage von Öl-Konzern Aramco angegriffen

In Saudi-Arabien ist eine Anlage des staatlichen Ölkonzerns Aramco mit mutmaßlich iranischen Drohnen angegriffen worden. Zwei Drohnen hätten die Ölraffinerie in Ras Tanura im Osten des Landes attackiert, teilt ein Sprecher des saudischen Verteidigungsministeriums mit. Die Drohnen seien abgefangen und zerstört worden. Durch herabfallende Trümmerteile sei an der Anlage ein Feuer ausgebrochen, Opfer habe es dabei aber nicht gegeben. Einige Trümmerteile seien auch in Wohngegenden heruntergekommen.

09:44 Uhr – Iran meldet mehr als 500 Tote

Die Zahl der Todesopfer im Iran soll auf mindestens 555 gestiegen sein. Das teilt die Rothalbmondgesellschaft der Islamischen Republik mit.

09:23 Uhr – Mehrere US-Kampfjets stürzen in Kuwait ab

Im Golfstaat Kuwait sind nach dortigen offiziellen Angaben mehrere US-Militärflugzeuge abgestürzt. Die Besatzungen hätten überlebt, teilt ein Sprecher des kuwaitischen Verteidigungsministeriums mit. Zu den Absturzursachen machte der Sprecher keine Angaben.

09:13 Uhr – Iran-Krise: Aktienkurse in Europa fallen um gut zwei Prozent

Angesichts der Angriffe auf den Iran sind die Aktienkurse an wichtigen Börsen in Europa am Morgen zu Handelsbeginn um gut zwei Prozent gefallen. Der Deutsche Aktienindex (Dax) gab um 2,29 Prozent nach. An der Börse in Paris fielen die Kurse um 2,36 Prozent. In London lag der Index FTSE dagegen zunächst nur 0,93 Prozent im Minus.

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09:05 Uhr – Zypern bestätigt Einschlag auf britischem Stützpunkt

Der Präsident Zyperns bestätigt den Einschlag einer iranischen Drohne auf einem britischen Militärstützpunkt auf der Insel. Die Drohne vom Typ Schahed habe „kurz nach Mitternacht“ (Ortszeit, 23.00 Uhr MEZ) die Basis Akrotiri im Süden Zyperns getroffen und dort „geringen Sachschaden“ angerichtet, erklärt der zyprische Präsident Nikos Christodoulides.

Die britische Außenministerin Yvette Cooper erklärt, im nahe der bei Touristen beliebten Großstadt Limassol gelegenen Akrotiri sei eine Landebahn des Flughafens getroffen worden. Es sei derzeit nicht möglich, „weitere und detailliertere Angaben zu machen“, alle „Vorsichtsmaßnahmen“ seien jedoch ergriffen worden.

08:39 Uhr – Großbritannien bereitet Evakuierung von Bürgern vor

Großbritannien bereitet sich auf die Evakuierung seiner Bürger aus dem Nahen Osten vor. Schätzungsweise 300.000 Briten hätten ihre Anwesenheit in der Region registriert, sagt Außenministerin Yvette Cooper dem Sender Sky News. Die Regierung arbeite an verschiedenen Optionen. Es gehe ​um Zusammenarbeit mit der Reisebranche und vom Staat organisierte Evakuierungen. Zudem seien Eingreiftruppen in die Region entsandt worden.

08:34 Uhr – Wadephul schließt militärische Evakuierung von Reisenden aus Golfregion aus

Wadephul schließt eine militärische Evakuierung von deutschen Reisenden aus, die derzeit wegen des Iran-Konflikts in der Golfregion festsitzen. „Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen“, sagt Wadephul zu „Bild“. Wann eine Ausreise für die Betroffenen wieder möglich sein wird, sei derzeit nicht absehbar.

07:58 Uhr – US-Kampfjet stürzt offenbar über Kuwait ab

Laut Berichten regionaler Medien und Posts auf Social Media ist ein F-15-Kampfjet der US-Luftwaffe nahe der irakischen Grenze in Kuwait abgestürzt. Der Pilot soll sich per Schleudersitz gerettet haben. Der israelische Channel 12 teilt ein Video auf X.

07:54 Uhr – Flammen auf Gelände der US-Botschaft in Kuwait

Die US-Botschaft in Kuwait wird bei einem mutmaßlich iranischen Angriff getroffen. Die Nachrichtenagentur AP gelangte in Besitz von Videoaufnahmen, die Flammen und Rauch auf dem Botschaftsgelände zeigen. Auch eine Alarmsirene war zu hören. Auch Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichten über aufsteigenden Rauch. „Es gibt eine anhaltende Bedrohung durch Raketen und Drohnen über Kuwait. Kommen Sie nicht zur Botschaft“, teilte die US-Botschaft im Land mit.

Reuters/dpa/AFP/AP/jm/säd/coh/sebe/sara/krö/jmr/nw

Source: welt.de

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