Neue „Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau“ soll Wohnungsnot lösen
Gegen die Wohnungsnot will Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) eine Bundesbaugesellschaft gründen – und legt nun eine erste Ideenskizze dafür vor. Demnach wäre die neue „Bundesgesellschaft für bezahlbaren Wohnungsbau“ keine Baufirma und auch keine Behörde, sondern eine Art Entwickler und Kreditgeber für Wohnungsprojekte. Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete über ein dreiseitiges Papier.
Klingbeil hatte die Idee einer bundeseigenen Wohnungsbaugesellschaft in seiner Reformrede vergangene Woche erwähnt, aber nicht weiter ausgeführt. Rückendeckung bekam er von Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD). Gemeinsam mit ihr möchte Klingbeil in den nächsten Monaten ein Konzept ausarbeiten.
„Der privatwirtschaftliche Wohnungsbaumarkt allein kann den nötigen Neubau zu bezahlbaren Preisen nicht realisieren“, heißt es in Klingbeils Papier. Die Bundesgesellschaft mit „schlanker Organisationsstruktur“ könnte demnach Wohnungsbauprojekte entwickeln, öffentlich ausschreiben und mit preiswerten Krediten helfen. „Die beauftragten Baufirmen liefern die Wohnungen“, heißt es in dem Papier.
Source: faz.net