Der US-Zusammenfassung am Morgen: Paramount soll Warner Bros. übernehmen, Donald Trump droht Anthropic

US-Regierung droht Anthropic im Streit über KI-Software

US-Präsident Donald Trump hat Bundesbehörden die Nutzung der Technologie des KI-Unternehmens Anthropic untersagt. „Wir brauchen sie nicht, wir wollen sie nicht“, teilte Trump mit und drohte der Firma, sie solle sich besser „kooperativ“ zeigen. Auch Verteidigungsminister Pete Hegseth drohte dem Unternehmen. Zuvor hatte der Konzern dem Pentagon die uneingeschränkte militärische Nutzung seiner Technologie verweigert. Man wolle die Systeme nicht in vollautonomen Waffensystemen einsetzen lassen, hieß es. Bereits tags zuvor hatte Anthropic-Chef Dario Amodei gesagt, sein Unternehmen könne den Forderungen des Verteidigungsministeriums nicht guten Gewissens nachkommen.

Lesen Sie hier mehr zum Streit zwischen der Regierung von Donald Trump und Anthropic.

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Warner Bros. stimmt Übernahme durch Paramount zu

Warner Bros. Discovery hat der milliardenschweren Übernahme durch Paramount Skydance zugestimmt. Eine gemeinsame Vereinbarung sei von beiden Seiten unterzeichnet worden, teilten die Konzerne mit. Zuvor hatte Netflix verkündet, aus dem Bieterstreit um Warner Bros. auszusteigen. Mit der Übernahme durch Paramount Skydance geht auch der Nachrichtensender CNN in die Kontrolle der Familie des als Trump-Unterstützer bekannten Techmilliardärs Larry Ellison über. Man werde „das Erbe zweier legendärer Unternehmen würdigen“, sagte Paramount-Chef David Ellison, der Sohn von Larry Ellison. Rob Bonta, Kaliforniens Generalstaatsanwalt, warnte jedoch, dass die Übernahme aus Wettbewerbsgründen noch nicht gesichert sei.

Lesen Sie hier mehr zum Ende des Bieterstreits um Warner Bros. Discovery.

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Trump zieht Übernahme von Kuba in Betracht

US-Präsident Donald Trump hat die Möglichkeit einer „freundlichen Übernahme“ Kubas erwogen. Die kubanische Regierung stecke „in großen Schwierigkeiten“, sagte Trump. Es gebe zwar derzeit Verhandlungen mit der Regierung in Havanna, aber „es könnte durchaus zu einer freundlichen Übernahme Kubas kommen“, sagte er. US-Außenminister Marco Rubio befasse sich auf „sehr hoher Ebene“ mit dieser Frage. Ob Trump sich damit auf eine mögliche Annexion durch die USA bezog oder andere Staaten ebenfalls involviert wären, ging aus der knappen Antwort des Republikaners nicht hervor. Die USA üben seit Wochen unter anderem mit einem Ölembargo erheblichen Druck auf Kubas kommunistische Regierung aus. Mittlerweile sollen bestimmte Sanktionen gelockert werden.

Lesen Sie hier mehr zu den Aussagen des US-Präsidenten über Kuba.

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US-Heimatschutz nach Tod eines Migranten in der Kritik

Das US-Heimatschutzministerium steht nach dem Tod eines Migranten wenige Tage nach dessen Entlassung in der Kritik. „Dieser Todesfall hatte absolut nichts mit der Grenzpolizei zu tun“, verteidigte sich das Ministerium gegen Vorwürfe, Bundesbeamte hätten im Zuge der Entlassung fahrlässig gehandelt. Hintergrund ist der Tod eines Mitte-50-Jährigen in der Stadt Buffalo im Bundesstaat New York. Laut Polizeibericht wurde der Mann am 15. Februar festgenommen und am 19. Februar aus dem Gewahrsam entlassen. Am 24. Februar wurde der Mann aus Myanmar, der sich laut Anwälten mit Flüchtlingsstatus in den USA aufhielt, tot aufgefunden. Die Todesursache wird dem Bericht zufolge noch untersucht. Der Bürgermeister der Stadt Buffalo, Sean Ryan, nannte den Tod des Mannes „vermeidbar“ und teilte in einer Erklärung mit, die Behörden hätten „unprofessionell und unmenschlich“ gehandelt.

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US-Richter verurteilt Greenpeace zu Millionenstrafe

Rund zehn Jahre nach Protesten gegen den Bau der sogenannten Dakota Access Pipeline soll die Umweltschutzorganisation Greenpeace dem Betreiber Energy Transfer (ET) einen Schadensersatz von 345 Millionen Dollar (gut 290 Millionen Euro) zahlen. Das Gericht verurteilte die Umweltschützer unter anderem wegen Hausfriedensbruchs und Belästigung. Greenpeace sprach von einem „Rückschlag“ und kündigte umgehend Berufung an. Die Umweltorganisation hatte zuvor angegeben, einen solchen Betrag nicht zahlen zu können. „Dieser Rechtsstreit ist noch lange nicht vorbei“, sagte Chefjustiziarin Kristin Casper. Es handele sich um einen Einschüchterungsversuch, teilte die Organisation mit.

Lesen Sie hier mehr zum Rechtsstreit um die Dakota Access Pipeline.

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