Donald Trump hält Rückeroberung ukrainischer Gebiete für möglich
In einer Kehrtwende hat US-Präsident Donald Trump eine Rückeroberung der von Russland besetzten Gebiete durch die Ukraine in Aussicht gestellt. Mit Geduld, Zeit und finanzieller Hilfe von Europa und vor allem der Nato seien die ursprünglichen Grenzen zum Zeitpunkt des Kriegsbeginns eine „Option“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Noch vor Kurzem hatte Trump den Konflikt als nur durch gegenseitige Gebietsabtretungen lösbar beschrieben. Trump erklärte seinen Meinungswechsel mit der sich angeschlagenen russischen Kriegswirtschaft, sein Außenminister Marco Rubio machte den zähen Friedensprozess verantwortlich.
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Donald Trump befürwortet Abschuss russischer Flugzeuge bei Luftraumverletzung
Donald Trump hält eine militärische Reaktion auf Luftraumverletzungen durch Russland für angemessen. Auf die Frage, ob er der Meinung ist, dass russische Militärflugzeuge abgeschossen werden sollten, falls diese den Luftraum eines Nato-Staates verletzen, sagte Trump: „Ja, das bin ich.“ Ob sich die USA an etwaigen Abschüssen beteiligen würden, ließ der US-Präsident offen: „Kommt auf die Umstände an“, sagte er. In den vergangenen Tagen hatten Polen, Estland und Rumänien das Eindringen russischer Flugzeuge und Drohnen in ihren Luftraum gemeldet. In Skandinavien kam es zu ähnlichen Vorfällen. Im Gegensatz zum US-Präsidenten hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) Forderungen nach einem Abschuss russischer Maschinen als leichtfertig zurückgewiesen.
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US-Regierung fordert Untersuchung wegen UN-Rolltreppe
Nach dem Ausfall einer Rolltreppe beim Besuch von Donald Trump bei den Vereinten Nationen hat die US-Regierung Ermittlungen verlangt. „Wenn jemand bei den UN die Rolltreppe absichtlich angehalten hat, als der Präsident und die First Lady sie betraten, muss diese Person sofort entlassen und untersucht werden“, schrieb Trumps Sprecherin Karoline Leavitt auf X. Sie teilte dazu einen Medienbericht, wonach UN-Mitarbeiter gescherzt hätten, sie würden die Rolltreppen ausschalten. Als bei seiner Rede zudem der Teleprompter nicht funktionierte, sagte Trump, eine „schlechte Rolltreppe und ein schlechter Teleprompter“ sei alles, was er in New York bekommen habe. Laut dem Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, soll jemand, der vor Trump auf der Rolltreppe stand, den Sicherheitsmechanismus versehentlich ausgelöst haben. Der Teleprompter für den US-Präsidenten sei zudem vom Weißen Haus betrieben worden.
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Jury spricht Angeklagten nach versuchtem Attentat auf Trump schuldig
Eine Jury hat Ryan Routh für ein versuchtes Attentat auf Donald Trump schuldig gesprochen. 2024 hatte der Secret Service an Trumps Golfplatz in West Palm Beach auf den in den Büschen versteckten bewaffneten Routh geschossen. Er selbst feuerte keine Kugel ab – stattdessen floh er, wurde wenig später aber festgenommen und schließlich angeklagt. Routh bestreitet die Taten, doch die Geschworenen halten den 59-Jährigen in allen Anklagepunkten für schuldig. Ihm droht die Höchststrafe einer lebenslangen Haft. Das Strafmaß soll laut den Gerichtsakten am 18. Dezember verkündet werden. Trump begrüßte die Entscheidung der Jury.
USA stellen sich hinter Argentiniens Präsident Milei
Kurz vor Zwischenwahlen in Argentinien hat der US-Präsident dem dortigen Präsidenten Javier Milei seine Unterstützung zugesichert. „Wir werden ihnen helfen“, sagte Trump in Bezug auf die wirtschaftliche Situation des Landes und bot zudem seine Unterstützung für Mileis Wiederwahl an. US-Finanzminister Scott Bessent arbeite mit Argentinien zusammen, „damit sie gute Schulden machen können und all die Dinge, die man braucht, um Argentinien wieder großzumachen“, sagte der US-Präsident.
Eine Chronik der Arbeit der US-Regierung unter Donald Trump seit ihrem Amtsantritt finden Sie hier.