„Der unsterbliche Weil“: „Wer sagt, dass man die Welt mit Worten verändern kann, versteht nichts von Worten“

Genau genommen ist er zweimal gestorben. Der erste Tod ereilte den tschechischen Schriftsteller Jiří Weil, als er 1959 im Alter von 59 Jahren aus dem Leben schied. Seither vollzieht sich jener zweite Tod, den die allermeisten Autoren irgendwann durchmachen müssen: In den vergangenen Jahrzehnten ist Weil in Vergessenheit geraten. Maxim Biller jedoch – der sich dem deutschen literarischen Gedächtnis auf absehbare Zeit unauslöschlich eingeschrieben hat – erinnert sich an ihn. Und belebt den Halbvergessenen nun mit einer Novelle wieder: Der unsterbliche Weil.

AutorenDie WeltlebenLiteraturMANSchriftstellerTodWeilWELTZeit