In Berlin wurde am Sonntag gegen sexualisierte digitale Gewalt protestiert. Diese Promis zeigten ihre Solidarität mit Collien Fernandes.
Nachdem die Vorwürfe von Collien Fernandes (44) gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) bekannt geworden waren, zeigten zahlreiche Promis ihre Solidarität in den sozialen Medien. Am vergangenen Sonntag begaben sich nun auch Stars auf die Straße, um ihre Unterstützung zu zeigen.
Die Demo vor dem Brandenburger Tor in Berlin hatte eines Berichts der „Tagesschau“ zufolge ein neu gegründetes Bündnis mit dem Namen „Feminist Fight Club!“ initiiert. Angemeldet für Sonntag seien 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer gewesen. „Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Opfern“ äußerten demzufolge laut Angaben der Polizei jedoch gut 6.700 Personen, von Seite der Veranstalter wurden rund 13.000 Teilnehmende genannt.
Beiträge mit Musik und Reden
„13.000 Menschen, heute in Berlin, vor dem Brandenburger Tor“, fasste dementsprechend Sängerin Bahar Kizil (37) in einer Instagram-Story zusammen. Und weiter erklärte die Musikerin, die bei der Demo auf der Bühne auftrat: „Danke an alle, die da waren, für diese Gemeinschaft. Solidarität mit allen Betroffenen. Habe heute viel geweint und meine Wut in Mut und Hoffnung wandeln können.“
Model, Schauspielerin und Autorin Marie Nasemann (37) trat ebenfalls auf die Bühne in Berlin und hielt eine Rede. Ausschnitte davon teilte sie in mehreren Instagram-Storys, in denen unter anderem zu hören ist: „Ich bin heute hier, weil ich wie viele von euch einfach so wütend bin. Und ich bin müde von der Empörung über immer neue Schlagzeilen. Dass wir jedes Mal so tun, als wäre es ein Einzelfall.“
Ebenso wandte sich Klimaaktivistin Luisa Neubauer (29) an die Anwesenden. In einem Instagram-Beitrag schrieb sie: „Ich würde mich so gerne einfach ums Klima kümmern. Aber ich bin eine Frau, wir sind Frauen, in diesem Land, in dieser Zeit und ‚einfach so‘ können wir gar nichts machen. Also wehren wir uns. 13.000 Leute spontan auf den Straßen in Solidarität mit Collien Fernandes und allen Betroffenen.“
Moderatorin Mareile Höppner (48) besuchte die Demo mit ihrem Sohn, was sie „sehr bewegt“ habe, wie sie in einer Instagram-Story verriet und betont: „Wir waren vielen, nicht nur Frauen, sondern auch Männer – Partner, Väter, Söhne. Denn nur gemeinsam schaffen wir Regeln und Gesetze im Netz.“ Laut „Bild“-Zeitung ebenfalls vor Ort waren unter anderem Moderatorin Johanna Klum (45) und Schauspielerin Xenia Seeberg (58).
Weitere Demos, unter anderem in Hamburg am 26. März, sollen folgen, wie die Initiative „Nur Ja heißt Ja“ bei Instagram berichtet.
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Source: stern.de