„Das Parlament wird entscheiden“ – Andrew könnte nun Neben… Platz in dieser Thronfolge verlieren

Der im Epstein-Skandal tief gefallene frühere Prinz Andrew hat in den vergangenen Wochen viel aus seinem früheren Leben verloren. Wegen seiner Verbindung zu Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wurden dem 66-Jährigen alle bedeutenden Titel und militärischen Ehren entzogen, er musste aus seinem Anwesen auf dem Gelände von Schloss Windsor ausziehen – und am Donnerstag wurde er sogar vorübergehend festgenommen. Es bleibt ihm aber sein achter Platz in der britischen Thronfolge. Warum?

Anders als bei den Entscheidungen von König Charles III. (77), seinem jüngeren Bruder unter anderem die Anrede als Herzog von York zu nehmen, müsste für die Änderung der Thronfolge ein Gesetz vom Parlament verabschiedet werden. Über Gesetze wird in Großbritannien im Ober- und Unterhaus abgestimmt und diese werden schließlich vom Monarchen unterzeichnet.

Im speziellen Fall der Thronfolge müssten zudem auch die weiteren 14 Commonwealth-Staaten zustimmen, die Charles III. als König führen. Denn die Änderung würde auch ihre Thronfolge betreffen. Platz eins in der Thronfolge hat Charles’ Sohn William (43) inne, vor dessen Sohn Prinz George (12).

Andrew Mountbatten-Windsors Platz in der Thronfolge sei etwas, das das Parlament „zu gegebener Zeit prüfen müssen wird“, sagte Ed Davey, der Vorsitzende der Liberal Democrats der Nachrichtenagentur PA zufolge. Seiner Meinung nach werde die Monarchie sicherstellen wollen, dass der frühere Prinz nicht König werden könne. Das Wichtigste im Moment sei aber, dass die Polizei ihre Arbeit machen könne.

Andrew war am Donnerstagmorgen wegen des Verdachts des Fehlverhaltens in einem öffentlichen Amt festgenommen und befragt worden. Am Abend wurde er wieder entlassen. Bislang hat sich der Bruder von Charles III. nicht zu den Vorgängen geäußert. Vorherige Vorwürfe, bei denen es um Sexualdelikte in Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal ging, hat Andrew stets zurückgewiesen.

Source: welt.de

Andrew (Prinz/geb.1960)Balken-InboxEpsteinGroGroßbritannienJeffreyNewsteamßbritannien