Clarks schreibt wieder schwarze Zahlen

Der britische Schuhhersteller Clarks ist im Geschäftsjahr 2025 zum ersten Mal seit zwei Jahren in die Gewinnzone zurückgekehrt. Während der Umsatz um 3,3% auf knapp 872 Mio. Pfund (1 Mrd. Euro) zurückging, wurde ein Betriebsgewinn in Höhe von 66,3 Mio. Pfund erzielt. Im Vorjahr stand unterm Strich noch ein Betriebsverlust von 18,1 Mio. Pfund. Der Vorsteuergewinn wird mit 44,8 Mio. Pfund ausgewiesen, verglichen mit einem Vorsteuerverlust von 39,2 Mio. Pfund. Der Gewinn nach Steuern summiert sich auf 31,3 Mio. Pfund, verglichen mit dem Verlust in Höhe von 39,3 Mio. Pfund im Jahr davor.

Neuer Marketing-Ansatz

Die Trendwende im Jahr seines 200-jährigen Bestehens führt das Unternehmen auf eine Verschlankung der Kernprozesse und die Reduzierung der Kosten zurück. Seit Juni 2025 wird Clarks von Victor Herrero als Interim-CEO geführt, nachdem Jonathan Ram ein Jahr zuvor nach zwei Jahren ausgeschieden war.

In einem insgesamt herausfordernden Marktumfeld und der Verschiebung hin Casual Styles erweiterte Clarks das Schuhangebot in neue Lifestyle-Kategorien. Mit der Erweiterung des Athleisure-Portfolios wurde ein neuer Marketingansatz mit einem größeren Fokus auf konsumentenorientierte Ausgaben und einer klaren Botschaft der Leistungsmerkmale und Komfortaspekte lanciert.

Data&MarketsEuroJonathanKostenMarketingNeuerSteuernUnternehmenVictor