China-Besuch: Starmer und Xi wollen wirtschaftlich enger zusammenarbeiten

Der britische Premierminister Keir Starmer und Chinas Staatschef Xi Jinping haben engere Beziehungen zwischen ihren beiden Ländern vereinbart. Inmitten wachsender Spannungen zwischen
langjährigen Verbündeten der USA und der Regierung von US-Präsident Donald Trump besuchte Starmer als erster britischer Regierungschef seit acht Jahren die Volksrepublik. 

China sei ein „zentraler Akteur auf der
globalen Bühne“, und es sei „entscheidend, dass wir eine ausgereiftere
Beziehung aufbauen“, sagte Starmer bei dem Treffen. Es sei „zu lange her“, dass ein britischer Premierminister China besucht habe. Denn es sei entscheidend, das bilaterale Verhältnis weiterzuentwickeln und
„Möglichkeiten zur Zusammenarbeit zu identifizieren, aber auch einen
sinnvollen Dialog über Bereiche zu führen, in denen wir
unterschiedlicher Meinung sind“.

Xi betonte ebenfalls die Notwendigkeit eines verstärkten Austauschs
zwischen den beiden Staaten. „China und das Vereinigte Königreich müssen
den Dialog und die Zusammenarbeit stärken, sei es zur Wahrung von
Weltfrieden und Stabilität oder zur Förderung der Wirtschaft und der
Lebensbedingungen beider Länder“, sagte Xi. Es gebe zwar Schwierigkeiten, die sie überwinden
müssten. Die Zusammenarbeit könne
jedoch ein „neues Kapitel“ in ihren Beziehungen eröffnen.

Westliche Länder suchen Kontakt zu China

Chinesische Staatsmedien sehen in dem Besuch eine allgemeine Annäherung westlicher Länder an China. Die Beziehungen hatten sich in den vergangenen Jahren wegen zunehmender Sorge über chinesische Spionageaktivitäten, der Unterstützung Chinas für Russland und die Einschränkung von Bürgerrechten in Hongkong verschlechtert.

Starmer wollte auch Gespräche mit Chinas Regierungschef Li Qiang führen. Themen sollen dabei der Handel, Investitionen und die Sicherheitspolitik sein. Ziel ist auch, ein Kooperationsabkommen zum verstärkten Kampf gegen Schleuser zu unterzeichnen. 

Anschließend will Starmer weiter nach Shanghai reisen, um dort weitere Wirtschaftsgespräche zu führen. Vor seiner Ankunft in Peking hatte er betont, als Regierungschef nicht
zwischen China und anderen Partnern wählen zu wollen, sondern vielfältige Kontakte
pflegen zu wollen.

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