Der weltgrößte Abfüllanlagenbauer Krones hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr steigern können, zeigt sich aber angesichts der geopolitischen Spannungen, des schwachen Dollars und der US-Zollpolitik vorsichtiger. Wie das im M-Dax der mittelgroßen Werte notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte, stieg der Umsatz 2025 um sieben Prozent auf 5,7 Milliarden Euro. Damit wurde das untere Ende der prognostizierten Wachstumsspanne von sieben bis neun Prozent erreicht. Wechselkurseffekte belasteten nach Angaben von Krones das Umsatzwachstum mit 99 Millionen Euro.
Der Betriebsgewinn vor Anschreibungen, Zinsen und Steuern (Ebitda) erhöhte sich um zwölf Prozent auf 602 Millionen Euro. Die operative Umsatzrendite lag mit 10,6 Prozent (2024 betrug sie 10,1) in der oberen Hälfte der angepeilten Spanne von 10,2 bis 10,8 Prozent. Der Nettogewinn legte um sieben Prozent auf 299 Millionen Euro zu.
„Krones ist gut in das Geschäftsjahr 2026 gestartet“, hieß es in der Mitteilung. Doch gebe es Unwägbarkeiten wie die weltweite Entwicklung der Zölle, Materialengpässe und wacklige Lieferketten. Die operative Umsatzrendite soll sich 2026 trotzdem auf 10,7 bis 11,1 Prozent verbessern. Neben steigenden Umsätzen sollen dazu „eine weiterhin disziplinierte Preisstrategie“ und die Umsetzung von Sparmaßnahmen beitragen.
Zum Jahreswechsel hatte Krones Aufträge über 4,19 Milliarden Euro in den Büchern. 2025 kamen neue Aufträge über insgesamt 5,56 Milliarden Euro herein, knapp zwei Prozent mehr als ein Jahr zuvor.