Italienische Kampfhubschrauber feuern mit ihren Bordkanonen,
türkische Soldaten schießen mit schweren Maschinengewehren von
gepanzerten
Fahrzeugen aus, spanische Spezialeinheiten stürmen mit einem
Sprengstoffsuchhund
eine Hütte. Auf dem Truppenübungsplatz Bergen in der Lüneburger Heide
zeigen Streitkräfte der Nato,
was sie können. Es ist ein herkömmliches, seit Jahrzehnten gängiges
Szenario, das hier abläuft. Drohnen spielen dabei keine entscheidende
Rolle.
Aber zum Ende der Präsentation für Politiker, Offiziere und
Journalisten gibt es eine kurze Demonstration. Jatec zeichnet dafür
verantwortlich, die Abkürzung steht für das gemeinsame Analyse-,
Ausbildungs-
und Bildungszentrum der westlichen Allianz und der Ukraine. Das Ziel
seit Ende 2024: Nato und die ukrainische Armee sollen voneinander lernen
und bei der Abwehr von Gefahren kooperieren. Der Drohnenkrieg steht
dabei besonders im Fokus. Ein Slogan lautet: „Von der
Realität an vorderster Front zur Bündnisbereitschaft“.