Früh am Sonntag glänzt der Asphalt noch nass, in der Nacht hat es geregnet. Man kann die Straße sehen, Fluchten, der Verkehr ist schütter, kein Vergleich mit dem, was hier sonst los ist. Kurz bevor sich die Bucht öffnet, steht links ein klobiges Gebäude, „floating toilet“ nennen sie es, ein Kulturzentrum. Ein großes sogar, Betonriegel, geschwungene Auffahrt, obenauf etwas, das man mit Fantasie als Deckel erkennen kann.
Madam President sei für so etwas verantwortlich gewesen, sagen Begleiter, sprechen etwas leiser, rätseln dann, wie viele Menschen dabei zu Tode kamen. Die, die in den frischen Beton fielen, ließen sie einfach im Fundament, schütteten alles zu, weil die Eröffnung drängte. Die internationale Presse würde kommen, die Hollywoodstars. Ach nein, das war beim Bau des Gebäudes dahinter, dem Filmpalast. Es wurde ein Grab für Arbeiter, eines der vielen, die Imelda Marcos, Witwe des einstigen Diktators Ferdinand Marcos, hinterlassen hat. Weil gemacht wurde, was sie sagte. Ihren Namen sprechen die Begleiter zögerlich aus, weil der Besucher danach fragt.
Dann kommt die Bucht von Manila, einige Schiffe liegen da, Pumpstationen auf Flößen, Schutt und wer weiß was noch wird aufgetürmt. Landgewinne, sagen Begleiter, zucken mit den Schultern, der Strand ist geschlossen, die Bucht wird ausgebaut. Casinos sollen da entstehen, Hotels und eine glitzernde Welt. Weil gemacht wird, was das Geld sagt, die stets umwerfend freundlichen Begleiter haben Bedauern im Gesicht.
In diesem Jahr sind die Philippinen Gastland der Frankfurter Buchmesse. Vor eineinhalb Jahren haben sie den Bescheid bekommen und unterschrieben. Das ist, wenn man es kühl zusammenfassen will, sehr, sehr kurzfristig. Finnland, bestätigen ein paar, die damals die Organisation übernahmen, wusste fünf Jahre vorher von der Einladung. Und das sei kein Tag zu wenig gewesen, sagen sie in Helsinki. Wenn man in Manila mit den Organisatorinnen spricht (es sind nur Frauen), lachen sie laut auf. Dann müssten sie all das eben mit Einsatz und Begeisterung wettmachen.
Leseland Philippinen? Über ein Fünftel der Menschen sind praktische Analphabeten
Das Literaturland Philippinen mit seinen 110 Millionen Einwohnern hat einige Probleme, die sich so einfach nicht lösen lassen. 24 Millionen Filipinos zwischen 10 und 64 Jahren sind, was man funktionale Analphabeten nennt. Sie können also einfache Texte nicht oder nur kaum verstehen.
Über ein Fünftel davon sind praktische Analphabeten. Das Schulsystem lässt viele Kinder im Stich, laut Weltbank können 91 Prozent der Kinder im Alter von zehn Jahren einfache Texte nur mit erheblichen Schwierigkeiten lesen. Das habe sehr oft mit Armut und Kinderarbeit zu tun, mit schlecht ausgebildeten Lehrern. Die Pandemie habe all das noch einmal verschlechtert. Je weiter man in den Süden blickt, desto schlechter werden die Zahlen.
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Auch deshalb werden die Philippinen in Frankfurt neben der Literatur vor allem ihre Kultur vorstellen, es gibt Ausstellungen zu Architektur und Fotografie, die Philippinen werden sich als Reiseland präsentieren. Vielleicht lag es an der kurzen Frist, vielleicht auch, weil die Prosa (anders als zum Beispiel Comics) nicht immer hohen Erwartungen standhält – jedenfalls hat kaum ein Publikumsverlag ein breiteres Angebot aus den Philippinen im Gepäck.
Die Fahrt an diesem Morgen über die friedlich glänzenden Straßen von Manila führt zum Rizal-Park. Es ist das größte Stadtgrün dieser wuchernden Zusammenballung einzelner Städte. Vor der Statue von José Rizal wird ein Schauspieler aus dem Roman Noli me tangere vorlesen.
Rizal, geboren 1861, gestorben am 30. Dezember 1896, war Schriftsteller, Übersetzer, Arzt, bürgerlicher Reformer und antikolonialer Nationalist, Nationalheld und er ist überhaupt Kandidat für eine Full-Mozart-Verehrung: Nach ihm sind Straßen, Plätze und Wanderwege benannt, auch eine Provinz, ein Feiertag und ein bunter Strauß von Streetfood-, Sightseeing- oder Offroad-Touren, es gibt einen Ritterorden mit wohl über 25.000 Mitgliedern und, selbstverständlich, ein süßes Gebäck, das seinen Namen trägt. Rizal ist die literarische Leitschnur des Landes, seinen großartigen Gesellschaftsroman Noli me tangere müssen angeblich alle Filipinos in der Schule zwei Mal lesen. Beim Insel Verlag begnügten sie sich damit, die Übersetzung von 1987 neu zu verlegen.
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Zu Besuch in Manila: Überall der Nationalheld
Noch herrscht eine wohlige Ruhe über der Stadt, das klobige Kulturzentrum wirkt harmlos im milchigen Morgen. Um so härter klingen Passagen aus dem Buch nach, mit dem man, von der Zeitumstellung sehr früh geweckt, schon viele Stunden verbracht hat. Wer Some People Need Killing in die Hand nimmt, schläft schlecht, die Recherche von Patricia Evangelista tauchen die politische Geschichte des Landes in ein düsteres Licht. Ihre Arbeit hat sie oft an die Grenze dessen gebracht, was sich beschreiben lässt: „Als die Morde ihren Höhepunkt erreichten, gab es jede Nacht neue Leichen. Sieben, zwölf, sechsundzwanzig … Die Sprache versagte, während die Opferzahl stieg.“
Patricia Evangelista bringt vielleicht das wichtigste Buch zur Messe. Auf jeden Fall aber eines, das einen rabenschwarzen Schatten wirft, aus dem sich viele Romane kaum hervorarbeiten können. Some People Need Killing ist der eindringliche Blick auf ein politisches System, dessen Traumata heftig in die Gegenwart hineinwirken.
Dagegen erscheinen dann der frühe Betrieb in einer schwer nach Fleisch und Verwesung riechenden Markthalle, die friedlichen Seitenstraßen des Wohnviertels, die betörende Freundlichkeit der Menschen ringsum und schließlich der entspannte Weg zum Rizal-Park maximal verstörend.
Patricia Evangelista ist Journalistin, Reporterin, hält sich für eine „höchst pragmatische Zynikerin“. Das scheint keine Koketterie zu sein, sie hat Traumata zum Gegenstand ihrer Reportagen gemacht. Ihr Zynismus, schreibt sie, sei ausgestattet mit einem „krankhaften Stolz“.
Der machte es ihr möglich, „neben einer Leiche zu stehen und festzustellen, dass es sich da unten im Wasser vermutlich um eine Frau handelte, dass unter dem ausgebleichten gelben Shirt die Überreste von Brüsten zu erkennen waren, trotz des Umstandes, dass dem Gesicht über dem Shirt Haut und Fleisch fehlten“. Evangelista hat über sechs Jahre die Morde untersucht, die 2016 bis 2022 im Namen des Präsidenten der ältesten Demokratie Südostasiens begangen wurden.
Evangelista geht der Frage nach, warum eine sich zumindest formal als demokratisch verstehende Gesellschaft schließlich einen autoritären Herrscher wählte, ihn begrüßte und unterstützte.
Some People Need Killing ist ein Sachbuch und Memoir, ein Report, sprachlich zumeist heruntergedimmt auf das notwendige Maß. Man versteht seinen Stil schnell, wartet auf die bitteren Pointen. Das hebt sie ab von vielen verspielten Illustrationen und ausgestellten Episoden, die öfter in der zeitgenössischen Literatur des Landes ihren Platz haben, der freundlichen, oft erklärenden Sprache der meisten Erzählungen – oder zumindest derer, die rund ums Ehrengast-Jahr übersetzt wurden.
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Unter Evangelistas reduzierter Diktion spürt man Empathie mit Opfern und Überlebenden einer Mordserie, die sich angeblich gegen Drogenkriminalität richtete. Aber auch Resignation. Sie erzählt direkter, drängender als viele andere, durchmisst Stationen, die dazu führten, dass eine Gesellschaft Diktatoren ertrug und eine Reihe Politiker, die man wohl ohne Sarkasmus nicht beschreiben kann. Sie ergründet, warum so viele Filipinos einen Mann in Amt und Verantwortung wählten, der nie seine Haltung verbarg, die Gewalt verherrlichte und als Mittel zur Problemlösung ankündigte: „Jason gefiel an Duterte, dass er ein Mann der Tat war.“
Some People Need Killing wird so zu einer Genealogie, die darin mündet, dass ein für Gewalttaten und Desinteresse an rechtstaatlicher Ordnung bekannter Bürgermeister Präsident wurde. Und entlang des Weges seine Methoden nie bestritt. Die bedeuten, das Existenzrecht von Menschen zu bestreiten, die dem Politiker nicht passten. Rodrigo Roa Duterte war über Jahrzehnte Bürgermeister einer Millionenstadt und erklärte im Präsidentschafts-Wahlkampf, Morde selbst verübt und angeordnet zu haben. Er kündigte an, weitere zu töten, oder töten zu lassen. Evangelista geht der Frage nach, warum eine sich zumindest formal als demokratisch verstehende Gesellschaft schließlich einen autoritären Herrscher wählte, ihn begrüßte und unterstützte.
Dafür hat sie mit kaum zu ermessender Geduld mit Nachbarn, Partnern und Kindern von Ermordeten gesprochen. Viele erzählten, dass die Mörder immerzu ein und denselben Satz ausriefen, eine Begründung, ein Schlachtruf, der Anspruch auf höchste Legitimierung ausdrückte, im Namen des Präsidenten. Die Mörder riefen: „Wir sind Duterte.“
„Some People Need Killing“ sucht nach den Quellen der Gewalt
Im März, wenige Monate vor dem Besuch in Manila, wurde Duterte festgenommen und nach Den Haag gebracht. Er wartet seitdem auf sein Verfahren vor dem Internationalen Strafgerichtshof wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Es gibt nur vage Schätzungen, sie gehen von über 30.000 Menschen aus, die von seinen Schergen ermordet wurden.
Aber Some People Need Killing ist nicht nur ein Protokoll von Dutertes Krieg. Evangelista sucht nach den Quellen der Gewalt und findet sie in der Kolonialgeschichte des Landes: Die Spanier hatten die Region im 16. Jahrhundert erobert und hielten die Bevölkerung unter der Knute aus Religion, wirtschaftlicher Ausbeutung und politisch organisierter Gewalt bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.
Dann setzten sich die USA (bei wenigen eigenen Verlusten) an die Spitze der philippinischen Unabhängigkeitsrevolte gegen den Kolonialherren und kauften 1898 den Spaniern die Kolonie ab. Zwei Jahre zuvor hatten die noch José Rizal hinrichten lassen, was ein passender Übergang zum Park in Manila wäre.
Vor der steinernen Statue von Rizal steht ein Mann und schwitzt leicht unter einem schwarzen Anzug. Er hält ein iPad in der Hand und versammelt Feierlichkeit in Gesicht und Körperhaltung. Ihn stört der Mann mit dem gewaltigen Laubbläser nicht. Außerdem exerziert da zackig ein Soldat vor der Statue, mal ruht das Gewehr auf einer Schulter, mal wechselt es in die andere Hand.
Das kurze Kapitel, das der Schauspieler gegen langsam zunehmenden Verkehr deklamiert, besteht eigentlich nur aus einem nächtlichen Blick auf Fluss und Stadt, eines jener Traumbilder, „wie man sie zuweilen auf den großen Theatern Europas sehen kann“: eine ausschweifende Feier, anmutige Menschen, elegante Kleidung.
José Rizal schrieb Noli me tangere während er in Madrid und Heidelberg Medizin und Augenheilkunde studierte.
Nur schaut der Protagonist der Erzählung, Juan Crisóstomo Ibarra, nicht hinüber, ein anderes Bild drängt sich ihm auf, gerade hat ihm ein Offizier vom Tod seines Vaters erzählt, der wurde mit erfundenen Vorwürfen eines spanischen Paters eingekerkert, starb auf dem schmierigen Boden einer trostlosen Zelle.
Der Pater hatte noch angeordnet, die sterblichen Überreste des Vaters auf dem Friedhof wieder auszugraben, ihm die Würde bis in den Tod zu rauben. Nicht nur Patricia Evangelistas Recherchen zeigen, dass der Kontrast, den Rizal entwarf, traurige Aktualität hat.
José Rizal schrieb Noli me tangere während er in Madrid und Heidelberg Medizin und Augenheilkunde studierte, der Roman ballt Willkür und Machtmissbrauch des katholischen Klerus in eine oft autobiografisch gefärbte Familiengeschichte. Menschen verschwinden, ihr Besitz geht in die Kirche ein, Filipinas werden von spanischen Mönchen vergewaltigt. Alles ist durchtränkt vom Wunsch nach Selbstbestimmung. Er erschien 1887 in Berlin auf Spanisch, nur wenige Exemplaren schafften es auf die Philippinen.
Aber der Roman trug zum Aufstand bei und in dessen Maschinenraum kann man im Städtchen Taal südlich von Manila blicken – wohlhabende Bürger hatten sich hier gegen die Spanier organisiert, oft mit Glück, noch öfter mit Geschick.
Aber offensichtlich immer aus sehr komfortablen Häusern heraus, spanischer Baustil, mit wunderbar eingerichteten Salons und umlaufenden Veranden, von denen sie auf die mild gewellte Landschaft schauen konnten. Eine der Initialzündungen ihrer Organisation „Katipunan“ war die Verhaftung und Deportation des aus Europa zurückgekehrten José Rizal.
Die Geschichte der Philippinen ist geprägt von Fremdherrschaft
Auf der Frankfurter Buchmesse werden einige Romane vorgestellt, in denen politische Auseinandersetzungen eine Rolle spielen. Die Beschreibung sozialer Hierarchien wirken manchmal wie der stärkste Beitrag zum Plot: Jessica Zafra etwa lässt ihre Protagonistin Guada, Ein ziemlich böses Mädchen, in den Luxus der oberen Zehntausend blicken; ihre Mutter kocht sich aus der beengten Existenz einer Lehrerin dort hinein. Nur wirkt die Geschichte blass, wie der brave Übertrag einer US-amerikanischen Fernsehserie auf die Situation der Philippinen.
Katrina Tuvera kreuzt eine Familiengeschichte im schmalen Band Die Kollaborateure mit den politischen Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Weltkrieg, japanische Besatzung, Unabhängigkeit, Wiederaufbau, die autoritäre Herrschaft von Ferdinand Marcos, schließlich dessen Ende 1986 – in all dem wägt Tuvera das Verstricktsein in Entscheidungen, eigene Vorteilssuche und Sorge um das familiäre Fortkommen ab. Es ist ein vorsichtiger, fast möchte man sagen: freundlicher Ton. Gelegentlich wirkt der Roman, als sei eine kurze Geschichte der Philippinen mit Prosapersonal versetzt.
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Es gibt Romane, die nach kulturellen Prägungen fragen, die aus der Kolonialgeschichte selbstwirksam geworden sind. Der steife Katholizismus hat offensichtlich auch dazu geführt, dass Fragen von Sexualität erst langsam diskutiert werden können. Blaise Campo Gacoscos hat für Der Junge aus Ilocos einen dezenten Ton gewählt, erzählt bedächtig und in vielem auch absehbar das Coming of Age eines schwulen Jungen. Wie viele weist er im Gespräch darauf hin, dass die Sexualmoral der katholischen Kirche gegen Praktiken auf den Philippinen durchgekämpft wurde. In der indigenen Kultur war Transsexualität weder verpönt noch ein Problem, im Gegenteil, vielleicht sogar Ausweis dafür, göttlichen Figuren besonders nahe zu stehen.
Leseland Philippinen: Book Nooks laden zum Verweilen ein
Und so kann der Auftritt der Philippinen auf fortwährende Traumata einer Geschichte der Fremdherrschaft weisen – gerade künstlerische Positionen beschäftigen sich öfter mit allgegenwärtigen Ambivalenzen, indem sie sich Ewigkeitslasten von Ausbeutung und Unterdrückung zuwenden. Heute findet ein Alltagsleben in den Großstädten zu einem Großteil in Malls statt.
Manchmal kann man dort dann traditionell aus Ananasfasern gewebte Hemden kaufen, sie stehen neben Korbstühlen für umlaufende Veranden. Callcenter haben im Land die höchsten Wachstumsraten, sie sind zum Rückgrat vieler Sektoren der Wirtschaft der USA geworden. Dort wolle man sich bei Bankgeschäften oder Problemen mit der Hotelbuchung nicht von Menschen mit einem indischen Akzent beraten lassen.
Eine der interessantesten Initiativen wird es kaum nach Frankfurt schaffen. Seit ein paar Jahren belebt sie eine beinahe klassische Idee der Aufklärung neu – Book Nooks versammeln Bücher an Orten, wo analoges Lesen keine Alltagsbeschäftigung ist. Büchernischen sind kleine Kulturzentren, Orte, an denen sich Menschen treffen. In einer Gesellschaft, die fast durchweg online ist, muss das wiederbelebt werden.
Wenn man zum Beispiel auf der kleinen Insel Siquijor die Büchernische besucht, kann man die Begeisterung der Freiwilligen spüren, Hochschulabsolvent:innen, Nachbarn, Sozialarbeiter:innen erzählen davon, wie sie durch Dörfer fahren, Menschen bringen ihre Stühle mit, sitzen im Kreis, hören Lesungen zu. Comics und Prosa wenden sich den regionalen Sprachen zu, davon gibt es gleich 182.
In den kleinen, oft improvisiert wirkenden Räumen legen Jugendliche für ein paar Stunden ihre Mobiltelefone beiseite. Die Stille der Büchernische scheint einen eigenen Wert zu haben. Sie lesen dann.
Some People Need Killing Patricia Evangelista Zoë Beck (Übers.), CulturBooks 2025, 368 S., 28 €
Noli me tangere José Rizal Annemarie del Cueto-Mörth (Übers.), Insel 2025, 542 S., 28 €
Ein ziemlich böses Mädchen Jessica Zafra Niko Fröba (Übers.), Transit 2025, 144 S., 20 €
Die Kollaborateure Katrina Tuvera Jan Karsten (Übers.), Wagenbach 2025, 224 S., 22 €
Der Junge aus Ilocos Blaise Campo Gacoscos Andreas Diesel (Übers.), Albino 2025, 140 S., 22 €