Britische Royals: Prinz Edward trifft sich mit Bruder Andrew – damit jener endlich auszieht


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Als erster hoher Royal besuchte Prinz Edward den degradierten Andrew Mountbatten-Windsor in Sandringham. Es war allerdings kein Treffen aus Mitgefühl – sondern ein Warnschuss.

Er ist der erste Royal, der diesen Schritt machte: Der britische Prinz Edward, 62, hat seinen Bruder Andrew besucht. Der lebt derzeit weitgehend isoliert auf dem Sandringham-Anwesen, nachdem er infolge der Epstein-Skandale Ansehen, Status und Titel verlor – und auch den Rückhalt seiner Familie. Wie britische Medien berichten, war Edward das erste ranghohe Familienmitglied seit Wochen, das Andrew persönlich aufsuchte. 

Der Anlass für das Treffen war jedoch keineswegs freundschaftlich. Vielmehr ging es offenbar darum, ein ernstes Gespräch über Andrews aktuelle Wohnsituation zu führen. Der 66-Jährige lebt momentan noch im Wood Farm Cottage auf dem königlichen Landsitz. Eigentlich ist jedoch geplant, dass er in ein anderes Haus auf dem Gelände – die bescheidenere Marsh Farm – umzieht.

Andrew ist innerhalb der royalen Familie isoliert

Dieser Umzug verzögert sich allerdings seit einiger Zeit, was im Palast zunehmend für Unmut sorgt. Offenbar möchte Andrew entgegen den Wünschen von König Charles III. lieber in seinen bisherigen vier Wänden bleiben. Genau hier setzte wohl Edwards Besuch an: Er soll seinem Bruder ins Gewissen geredet haben, den Umzug endlich abzuschließen. Hintergrund ist eine offenbar gesetzte Frist rund um das Osterwochenende, die Andrew nun definitiv einhalten soll. Dass Edward eigens dafür das Gespräch suchte, deutet darauf hin, dass der Druck aus dem Umfeld von König Charles gewachsen ist.  

Die Situation zeigt zugleich, wie isoliert Andrew inzwischen ist. Andere Mitglieder der Königsfamilie – darunter der König selbst sowie Prinz William – meiden laut Berichten weiterhin den direkten Kontakt. Selbst enge Angehörige wie seine Töchter halten sich öffentlich zurück. Ob Andrew selbst wirklich erkennt, wie sehr sich seine Situation im letzten Jahr verändert hat, wird man wohl daran sehen, ob er Wood Farm nun tatsächlich wie gefordert verlässt.

wt

Source: stern.de