Brit Awards 2026: Olivia Dean triumphiert in Manchester


Zur Merkliste hinzufügen

Historische Nacht in Manchester: Bei den Brit Awards 2026 dominierte Olivia Dean mit vier Preisen.

Zum ersten Mal in der 46-jährigen Geschichte der BRIT Awards fand die Verleihung außerhalb von London statt. Die brandneue Co-op Live Arena in Manchester bildete die Kulisse für eine Nacht, die ganz im Zeichen einer Künstlerin stand: Olivia Dean (26). Mit insgesamt vier Auszeichnungen (fünf Nominierungen) war sie die unangefochtene Siegerin des Abends und setzte sich in den wichtigsten Kategorien gegen die Crème de la Crème der britischen Musikszene durch.

Vier Brit Awards für Olivia Dean

Nach ihrem Durchbruch im Jahr 2025 dominierte Dean die Preisverleihung und gewann unter anderem den Preis für das britische Album des Jahres für „The Art Of Loving“. Dabei verwies sie Schwergewichte wie Dave („The Boy Who Played The Harp“), Sam Fender („People Watching“) und Lily Allen („West End Girl“) auf die Plätze.

Zusätzlich sicherte sie sich den Titel als Artist of the Year gegen hochkarätige Konkurrenz wie Little Simz, Fred Again.. und PinkPantheress. Auch in der Kategorie Best Pop Act war sie nicht zu schlagen, wo sie unter anderem gegen RAYE und JADE triumphierte. Ihren vierten Erfolg feierte sie gemeinsam mit Sam Fender in der Kategorie Song des Jahres für ihre Kollaboration „Rein Me In“.

Wolf Alice wurde als beste britische Band ausgezeichnet, Rapper Dave in der Kategorie „Hip-Hop, Grime & Rap“. Lola Young, die wie Olivia Dean in fünf Kategorien nominiert war, wurde als „Breakthrough Artist“ geehrt. In der Kategorie Alternative/Rock konnte Sam Fender seine Vormachtstellung behaupten und gewann gegen Bands wie Wolf Alice und Wet Leg.

Rosalía als beste internationale Künstlerin

Auch einige internationale Künstlerinnen und Künstler wurden geehrt: Die Spanierin Rosalía wurde zur besten internationalen Künstlerin gekürt und setzte sich dabei gegen globale Superstars wie Taylor Swift, Lady Gaga und Sabrina Carpenter durch.

Musikgeschichte schrieben Rosé und Bruno Mars. Ihr Hit „APT.“ gewann als erster K-Pop-Beitrag überhaupt einen Brit Award und schlug dabei Favoriten wie Lady Gaga & Bruno Mars („Die With A Smile“) sowie Gracie Abrams. Die US-Indie-Band Geese sorgte für eine Überraschung, indem sie sich gegen etablierte Acts wie Tame Impala und HAIM behauptete.

Emotionale Momente

Ein bewegender Höhepunkt war die posthume Ehrung von Ozzy Osbourne, der im Juli verstorben war. Er erhielt den Lifetime Achievement Award, gewürdigt durch eine Tribute-Performance von Robbie Williams und ehemaligen Bandmitgliedern wie Zakk Wylde und Robert Trujillo.

In seiner Heimatstadt Manchester wurde zudem Noel Gallagher als Songwriter des Jahres gefeiert, nachdem er zuvor mit der Oasis-Reunion-Tour weltweit für Schlagzeilen gesorgt hatte. Eine weitere Premiere feierte PinkPantheress, die als erste Frau überhaupt und zugleich jüngste Preisträgerin als Producer of the Year ausgezeichnet wurde.

Die Show bot ein Staraufgebot der Extraklasse. Harry Styles kehrte nach drei Jahren Pause auf die Bühne zurück und performte seine neue Single „Aperture“, während Rosalía das Publikum mit einem Überraschungsgast – der isländischen Ikone Björk – und „Berghain“ in Staunen versetzte. Weitere Auftritte von Wolf Alice, Mark Ronson, Alex Warren und den K-Pop-Stars HUNTR/X machten den Abend in Manchester zu einem Musikevent der Superlative.

Comedian Jack Whitehall (37) führte zum sechsten Mal durch die Preisverleihung.

SpotOnNews

Source: stern.de