Der Bürgermeister von Eisgarn liegt in Scherben. Vorsichtig hebt Günter Schalko das gerahmte Bild mit seinem Porträtfoto an, das normalerweise hier in seinem Amtszimmer an der Wand hängt, in der Galerie mit seinen Vorgängern. Kurz vor der letzten Gemeinderatssitzung fiel es herunter, das Glas zerbrach. „Aber es war kein schlechtes Omen“, sagt Schalko und lacht. Er ist noch im Amt, alles andere wäre auch ärgerlich gewesen, er hat ja gerade so einiges vor. Und wenn es gelingt, müssten sie ihm eigentlich ein neues, größeres Bild spendieren.