Brandanschlag in Berlin: Wie ein Fiebertraum aus welcher Volksbühne

Seit gestern fließt im Berliner Südwesten wieder der Strom. Doch politisch verdunkelt sich die Lage zusehends. Mehr noch: Die ganze Sache nimmt mittlerweile derart absurde Züge an, dass sie den tragikomischen Stoff für einen mehrstündigen Theaterabend hergibt. Falls Sie die politischen Energieflüsse in der Hauptstadt nicht verfolgt haben, folgt hier zunächst eine kurze Chronologie der Ereignisse, die an sich schon dramatische Qualität hat.

Nachdem am 3. Januar ein Anschlag auf eine Kabelbrücke unweit des Heizkraftwerks Lichterfelde verübt wurde, waren zwischenzeitlich bis zu 45.000 Haushalte in den Ortsteilen Dahlem, Lichterfelde, Nikolassee, Schlachtensee, Wannsee und Zehlendorf ohne Strom. Zur Tat bekannte sich schnell die öko-anarchistische Vulkangruppe, die laut einem Bekennerschreiben mit dem Anschlag auf ein rekommunalisiertes Heizkraftwerk irgendwie gegen Klimawandel, Tech-Kapitalismus und Elon Musk protestieren will

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