Mit Axel Schulz am Grill pitchen drei Gründer ihr Grillbrett bei DHDL – doch am Ende bleibt der Deal aus.
In dieser Folge von Die Höhle der Löwen ging es wortwörtlich um die Wurst. Die Gründer Enrico Krüger (50), Udo Mammone (38) und Tim Gollenstede (40) präsentierten ihr Produkt Butjer – Das Grillbrett. Dazu hatten sie prominente Unterstützung vom ehemaligen Boxer Axel Schulz, welcher die Würstchen persönlich am Grill drehte. Für ihr Unternehmen boten die drei Gründer den Löwen 100.000 Euro für 15 Prozent der Firmenanteile an.
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Das Grillbrett soll als 6-in-1-Tool dienen. Es soll Hitzeschutz, Wender, Wurstschaufel, Steak-Haken, Rostreiniger und Bieröffner in einem Gerät vereinen. Die Idee entstand bei einem Grill-Event, zu dem Axel Schulz gebucht war. Vor Ort fehlten jedoch Grillutensilien. Die drei Gründer liefen zufällig vorbei, Schulz sprach sie an und fragte, ob sie etwas dabeihätten. Die Antwort: ein Grillbrett. Das habe ihm, wie er später sagt, „gut aus der Patsche geholfen“. Aus der improvisierten Lösung entwickelten die Gründer später ein Produkt aus Vollholz mit Edelstahlklinge, das mehrere Funktionen am Grill übernehmen soll.
Die Gründer sind mit dem Produkt seit rund drei Monaten am Markt. Verkauft wird bislang vor allem direkt an Endkunden, im Freundes- und Bekanntenkreis sowie über Mundpropaganda – einen Online-Shop gibt es zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht. Der geplante Verkaufspreis liegt bei 24,95 Euro. Die erste Produktionscharge umfasste 2500 Bretter und brachte rund 41.000 Euro Umsatz. „Ich mag nicht nur das Produkt, die drei Jungs sind sensationell“, erklärte Schulz. „Du kannst mit denen feiern, die sind stark am Glas. Du hast Spaß dabei.“
Test am Rost
Während des Pitches probierten Carsten Maschmeyer und Janna Ensthaler das Produkt direkt am Grill aus. Kurz fiel der Steakhaken heraus, was Judith Williams mit einem „Oh“ kommentierte. Frank Thelen war skeptisch: „Der Steak-Einsatz macht gar keine Freude, da habe ich Angst, mir wehzutun. Das ist nicht mein Markt, deshalb bin ich raus.“ Williams ergänzte: „Es ist schwer etwas zu bewerten, wo es keine Historie gibt. Ich glaube nicht, dass es dafür einen Markt gibt, und deshalb bin ich raus.“ Ensthaler macht es kurz und schmerzlos: „Jungs, super, aber nicht mein Ding.“
Vom Boxring an den Grill
Ralf Dümmel lobte Schulz als Werbegesicht, merkte aber an, dass sein eigenes Sortiment ähnliche Produkte abdeckt und zog sich zurück. Währenddessen sorgte Schulz für einige humorvolle Momente. Dümmel fragte: „Dein größter Erfolg, war das der verlorene Kampf gegen George Foreman?“ Schulz grinste: „Ich würde ja sagen.“
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Am Ende blieb kein Deal, sodass die vier Männer aus der Höhle als arme Würstchen rausgingen. Schulz verabschiedete sich mit den Worten: „Ich werd sie jetzt mal verkloppen gehen. Kopf nach oben, Bier, raus.“
Source: businessinsider.de