Bodenoffensive in Gaza: Israels Offensive in Gaza-Stadt hat begonnen

Vor Wochen angekündigt, jetzt ist sie gestartet – die Offensive der israelischen Armee in Gaza-Stadt. „Gaza brennt“, teilte der israelische Verteidigungsminister Katz mit. Israel vermutet in der größten Stadt des Küstenstreifens eine der verbliebenen Hamas-Hochburgen. Israels Armee forderte Zivilisten auf, Gaza-Stadt zu verlassen. Schätzungen zufolge sind Hunderttausende der eine Million Einwohner geflohen. Der Rest ist erschöpft oder hoffnungslos, denn in Sicherheit sind sie an keinem Ort in Gaza. Hauke Friedrichs ist sicherheitspolitischer Korrespondent der ZEIT und ordnet ein, was die Offensive für die Menschen in Gaza-Stadt und die verbliebenen Geiseln bedeutet, was sich durch die Offensive verändern wird und, ob der Vorwurf des Völkermords einiger Länder und des UN-Menschenrechtsrats Israels Vorgehen beeinflussen wird. 

US-Präsident Donald Trump hat verkündet, dass er zu härteren Sanktionen gegenüber Russland bereit ist. Seine Aussage ist jedoch an eine Bedingung geknüpft – zuerst soll die EU Zölle in Höhe von 100 Prozent gegen Indien und China erheben. Die beiden Länder sind die wichtigsten Abnehmer von russischem Öl. Doch auch die EU bezieht immer noch 19 Prozent ihres Gases aus Russland. Wie das noch möglich sein kann, was die Sanktionen bisher gebracht haben und ob Trump nur von sich selbst ablenken möchte, erklärt Michael Thumann, außenpolitischer Korrespondent der ZEIT. 

Und sonst so: In den Weinbergen gehen Trauben-Diebe um  

Moderation und Produktion: Roland Jodin 

Redaktion: Hannah Grünewald 

Mitarbeit: Mathias Peer, Miriam Mair 

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