Am Flughafen BER in Schönefeld ist am Mittwochabend der Flugbetrieb zweimal für je eine halbe Stunde eingestellt worden. Grund dafür waren Meldungen über unbekannte Flugobjekte.
Am Flughafen BER in Schönefeld (Dahme-Spreewald) ist der Flugbetrieb am Mittwochabend zweimal vorübergehend eingestellt worden. Beim ersten Mal war die Sichtung eines Flugobjekts über dem Gelände der Grund für die Unterbrechung des Flugverkehrs, wie ein BER-Sprecher dem rbb sagte.
Ein Sprecher der Bundespolizei erklärte, dass die Flugsicherung eine Drohne vermute. Bei einer anschließenden Suche habe man aber nichts mehr finden können.
Aus Sicherheitsgründen habe es für rund eine halbe Stunde weder Starts noch Landungen auf beiden Pisten gegeben, sagte ein Sprecher des Flughafens der Nachrichten-Agentur AFP. Demnach wurde das Flugobjekt in der Nähe des Hubschrauberhangars der Bundeswehr gesichtet.
Gegen 21 Uhr meldete ein Mitarbeiter der Flughafensicherheit auf dem Außengelände des Airports erneut den Verdacht einer Sichtung. Der Flugbetrieb sei daraufhin ein zweites Mal für eine Sicherheitsprüfung eingestellt worden, wie ein Sprecher der Bundespolizei rbb|24 am späten Mittwochabend sagte. Eine Flugobjekt sei jedoch nicht festgestellt worden. Der Flugbetrieb wurde gegen 21:30 Uhr wieder aufgenommen.
Die Einstellung des Flugbetriebs sei eine Standardprozedur, so der Sprecher des Flughafens. Weil es keine weiteren Sichtungen gab, sei schließlich Entwarnung gegeben worden, sagte der BER-Sprecher dem rbb.
An deutschen und europäischen Flughäfen hatte es in den vergangenen Monaten immer wieder Drohnen-Sichtungen gegeben. Teils wurde der Flugbetrieb mehrere Stunden lang aus Sicherheitsgründen unterbrochen.
Sendung: rbb|24, 11.03.2026, 20:05 Uhr
Source: tagesschau.de