Dass der Ölpreis nach Ankündigung einer Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA in der Nacht zum Mittwoch deutlich gefallen ist, hat sich noch nicht auf die Verbraucherpreise ausgewirkt. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwägt nun angesichts der durch den Krieg im Iran sprunghaft ansteigenden Energiepreise offenbar
Entlastungen. Einem Bericht zufolge zeigt er sich offen für eine höhere
Pendlerpauschale und eine niedrigere Stromsteuer. An der am 1. April eingeführten Regelung zum Benzinpreis will Merz hingegen festhalten. Wie Zahlen des ADAC zeigen, war Superbenzin zuletzt fast 9, Diesel fast 13 Cent teurer als vor der Regel-Einführung. Die Verbraucherzentrale und der ADAC kritisieren diese als wirkungslos. Die Grünen fordern als Entlastungsmaßnahme ein 9-Euro-Ticket. Welche Maßnahmen ergeben Sinn – und welche nicht? Damit befasst hat sich der Wirtschafts-Ressortleiter der ZEIT, Roman Pletter.
Die ZEIT hat am Donnerstag, dem 2. April, eine Suchmaschine veröffentlicht, mit der in der NSDAP-Mitgliederkartei recherchiert werden kann. Noch nie gab es einen so großen Ansturm auf einen ZEIT-Beitrag, zeitweise war wegen Überlastung der Server das Archiv gar nicht zu erreichen. Einen Tag später war die Seite bereits mehr als 15 Millionen Mal aufgerufen worden.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung konnte man rund 4,5 Millionen
NSDAP-Mitgliedskarten aus der Nazizeit direkt durchsuchen, inzwischen
sind weitere 8,2 Millionen Dokumente hinzugekommen. Mehr als eintausend Leserinnen und Leser haben sich mit ihren Reaktionen dazu bei der ZEIT gemeldet. Könnte sich in der deutschen Erinnerungskultur etwas ändern? Der Geschichts-Ressortleiter der ZEIT, Christian Staas, teilt seine Einschätzung.
Und sonst so? Bar-Therapie in Schweden.
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Redaktion: Fabian Scheler
Mitarbeit: Susanne Hehr, Mira Schrems
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