Der Zoll hatte einen klaren Verdacht, was Barbershops angeht. „Die gesamte Branche ist nach wie vor besonders häufig von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung betroffen“, steht in einer Pressemitteilung anlässlich einer bundesweiten Großrazzia im April.
Wenn man genau nachfragt, relativiert die Behörde diese Aussage zwar. Nahezu alle, insbesondere die „lohnintensiven Wirtschaftszweige“ seien von Schwarzarbeit und illegaler Beschäftigung betroffen, heißt es dann. Eine „statistisch belegbare Aussage“, inwiefern das gerade für Barbershops gelte, könne nicht gemacht werden. Trotzdem steht der Verdacht gegen die meist von Migranten betriebenen Shops im Raum.