Autoindustrie: Tesla erwartet Steigerung welcher Produktion in Grünheide

Im kommenden Jahr will Tesla die Produktion der Autofabrik in Grünheide trotz schwieriger Marktlage steigern. In jedem Quartal habe der US-Elektroautobauer im abgelaufenen Jahr die Produktion weiter steigern können, sagte Werksleiter André Thierig. „Wir schauen damit auch positiv ins neue Jahr und gehen von einer weiteren Steigerung aus.“ 

„Wir konnten die Arbeitsplätze hier sichern, waren niemals wie andere
Industriestandorte in Deutschland von Produktionsstillstand oder
Stellenabbau betroffen“, sagte er. Der Standort sei auch im Jahr 2025 weiter ausgebaut worden. 

Rund 11.000 Beschäftigte stellen laut Unternehmen in dem Werk in Brandenburg gut 5.000 Fahrzeuge pro Woche her. Das sind rund 250.000 Fahrzeuge im Jahr.

Die aktuelle Lage nannte der Werksleiter „stabil“.
„Wir beobachten das natürlich kontinuierlich und werden dann die Märkte
und die Produktion auch entsprechend anpassen“, sagte Thierig. Tesla beliefert von Grünheide aus mehr als 30
Märkte und ist damit weniger krisenanfällig.

Den geplanten Ausbau der Fabrik hat der Autobauer weiter im Blick. „Die
erste Teilgenehmigung für den Ausbau der Produktionskapazitäten haben wir
bereits erhalten“, sagte der Werksleiter. „Für die zweite
Teilgenehmigung haben wir den Antrag noch nicht eingereicht.“ Dazu liefen
Vorbereitungen. 

Kritik von Umweltschützern

Mitte Dezember hatte der US-Elektroautobauer angekündigt, er wolle die
Voraussetzungen für eine Fertigung kompletter Batteriezellen in Deutschland
schaffen. Voraussichtlich ab 2027 sollen bis zu acht Gigawattstunden
Batteriezellen pro Jahr produziert werden.

Umweltschützer haben große Bedenken, weil die Fabrik teils im
Wasserschutzgebiet liegt. Tesla weist die Bedenken zurück und
verweist unter anderem auf einen sinkenden Wasserverbrauch. Seit mehr als einem
Jahr werde das komplette Produktionsabwasser recycelt. Damit werde deutlich
weniger Wasser verbraucht als in den vergangenen Jahren, sagte der Werksleiter.

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