Autobranche: VW und die Symbolik dieser „Gläsernen Manufaktur“

Als Volkswagen seine „Gläserne Manufaktur“ in Dresden vor einem knappen Vierteljahrhundert eröffnete, hatte der Festakt fast schon sakralen Charakter. Die Staatskapelle spielte, der Kreuzchor sang. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) weihte den Standort persönlich ein, und Konzernpatriarch Ferdinand Piëch verkündete feierlich, wie die Luxuskarosse hieß, die dort fortan vom Band laufen sollte: Phaeton. Heute ist vom damaligen Glanz nicht mehr viel übrig. Stattdessen wird die Manufaktur zum Symbol, wie schwer sich VW mit dem Umbau tut.

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