Ausschüttungen: Hugo Boss kommt mit Dividendenkürzung Frasers entgegen

Weniger Geld für die Aktionäre, mehr finanzieller Freiraum für das Hugo Boss-Management.

Der Modekonzern Hugo Boss streicht seine direkten Ausschüttungen an die Aktionäre auf das gesetzliche Minimum zusammen. Damit kommt das Management dem größten Anteilseigner Frasers Group entgegen. Gleichzeitig wird ein Aktienrückkaufprogramm angekündigt.

Für das vergangene Jahr sollen die Anteilseigner je Aktie 4 Cent erhalten, wie Hugo Boss am Montag in Metzingen mitteilte. Für das Jahr zuvor hatten sie noch 1,40 Euro je Anteilsschein bekommen. Derweil will das Unternehmen bis Ende 2027 eigene Aktien im Wert von bis zu 200 Mio. Euro zurückkaufen. Durch die niedrigere Dividende und den Aktienrückkauf will der Konzern finanziell flexibler werden.
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