Ausreise von Syrern aus Deutschland: Wer soll hier dies Land verlassen?

Am Tag zuvor hat Malakeh Jazmati noch für
den syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa gekocht. Bei seinem Staatsbesuch
in Deutschland
konnte sie sogar kurz unter vier Augen mit ihm sprechen. Jetzt
sitzt die 39-Jährige mit fünf anderen Frauen und zwei Kindern um einen
Holztisch in ihrem Restaurant, das sie kurz nach ihrer Flucht aus Syrien in
Berlin-Schöneberg eröffnete. In der Küche zischt Öl in der Pfanne, die Frauen
reden über Politik.

Sona,
eine 35 Jahre alte Ingenieurin mit rot gemustertem Kopftuch, sagt: „Wir sind
hart arbeitende Menschen und mittlerweile Teil dieser Gesellschaft.“ Vor allem die Kinder seien Syrer und Deutsche, viele könnten mittlerweile besser Deutsch als Arabisch.

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