Wenn Magdalena Sporkmann Mutter wird, zahlt ihr Ehemann ihr dafür einen Ausgleich. Das Geld fließt in zwei Tranchen. Die erste, sobald das noch ungeborene Kind als überlebensfähig gilt. Die zweite nach der Geburt. Festgehalten haben die beiden das in ihrem Ehevertrag. Darin steht auch: Für Mehrlingsgeburten gibt es mehr Geld (aber für jedes zusätzliche Kind etwas weniger). Jede weitere Schwangerschaft wird nach dem gleichen Muster bepreist. Klingt das kalt, transaktional, gar weltfremd? Zumindest fanden das einige Bekannte, denen Sporkmann von der Idee erzählte.