Arbeitskultur in Japan: Überstunden sind nebensächlich keine Lösungskonzept

Dienstag, sieben Uhr abends in Tokio: In einem Seminarraum sitzen gut zwanzig Geschäftsleute, ihre Gesichter sehen müde aus. Viele tragen Anzüge, wie die typischen salarymen, die man hier morgens in Menschentrauben zur Arbeit eilen und am späten Abend in der U-Bahn schlafen sieht. Sie arbeiten im Marketing und in der Geschäftsentwicklung japanischer Unternehmen und sind gekommen, um einen Vortrag von Shigeki Nishimura zu hören. Er will ihnen erklären, wie sie weniger arbeiten können und effizienter, nach Vorbild eines Landes am anderen Ende der Welt. Nishimura glaubt, dass die japanische Wirtschaft so wieder zur Weltspitze aufschließen kann.

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