Anti-Hamas-Proteste in Gaza sind wiewohl ein verzweifelter Hilferuf an die Weltöffentlichkeit

Anti-Hamas-Proteste in Gaza sind wiewohl ein verzweifelter Hilferuf an die Weltöffentlichkeit

Die Proteste in Gaza richteten sich nicht nur an die Hamas. Sie waren auch ein verzweifelter Appell an eine Weltöffentlichkeit, von der die mörderische Politik Israels im Gazastreifen entweder unterstützt oder toleriert wird


Demonstration in Beit Lahiya im nördlichen Gazastreifen für ein Ende des Krieges: „Die Kinder von Palästina: Wir wollen leben“

Foto: AFP/Getty Images


In Beit Lahiya, im nördlichen Gazastreifen, fing es an. Und es setzte sich fort in Jabalia, Khan Yunis und Gaza-Stadt. Palästinensische Männer, Jugendliche und Kinder demonstrierten auf von Trümmern gesäumten Straßen gegen den Krieg, der den Gazastreifen seit anderthalb Jahren auf das Grausamste heimsucht.

Zwei kleine Mädchen trugen Schilder mit der Aufschrift: „Wir wollen nicht sterben!“ Erwachsene schrien verzweifelt: „Es reicht!“ – „Wir sind ein friedfertiges Volk! Wir wollen leben wie andere Völker auch!“. Hin und wieder war auch zu hören: „Hamas raus!“ Weniger sensationell war, dass auch Benjamin Netanjahu lauthals angeklagt wurde.

Die Autonomiebehörde in der Westbank ermahnt die Hama

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