Annekathrin Kohout: „Offlinesein muss man sich leisten können“

Digicams, Klapphandys, CD-Player: Viele junge Menschen posieren mit alter Technik. Sie vermissen ein Offlineleben, das sie selbst vielleicht nie kannten. Für die Kulturwissenschaftlerin Annekathrin Kohout ist das ein Symptom der großen Überreiztheit in den sozialen Medien. Doch statt des kompletten Rückzugs aus der Onlinewelt könnte man lernen, deren Kulturtechniken zu durchschauen. 

DIE ZEIT: Frau Kohout, jahrelang stieg die auf Social Media verbrachte Zeit stetig an. Nun stagniert sie, und unter jungen Menschen in Deutschland sinkt sie sogar. Wie erklären Sie sich das?

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