Gutverdiener sollen künftig mehr für die gesetzliche Krankenversicherung zahlen. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den Bundesgesundheitsministerin Nina Warken
(CDU) am Donnerstag vorgelegt hat und mit dem sie die Kassen entlasten will. Die Beitragsbemessungsgrenze soll demnach 2027 einmalig um rund 300 Euro steigen.
Derzeit liegt sie bei 5.812,50 Euro brutto im Monat. Das ist die
Schwelle, bis zu der Krankenkassenbeiträge aufs Einkommen fällig werden. Wer
mehr verdient, zahlt auf das darüberliegende Gehalt keine weiteren Beiträge.