Angriffe auf InfrastrukturTrump droht Iran: „Brücken als Nächstes, dann Kraftwerke“
03.04.2026, 08:41 Uhr
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Nach dem US-Angriff auf eine Autobahnbrücke mit acht Toten droht Trump dem Iran mit noch heftigeren Attacken. Die Truppen sollen nun gezielt kritische Infrastruktur ins Visier nehmen. Teheran wüsste, was zu tun ist, meint der US-Präsident.
Nach einem Angriff auf die größte Brücke im Iran hat US-Präsident Donald Trump mit einer weiteren Zerstörung der Infrastruktur des Landes gedroht. Die US-Armee habe „noch nicht einmal damit begonnen, das zu zerstören, was im Iran noch übrig ist“, erklärte Trump auf „Truth Social“. „Brücken als Nächstes, dann Kraftwerke!“, fügte er hinzu und ergänzte: „Die neue Führung des Regimes weiß, was getan werden muss.“ Und das müsse schnell geschehen.
Es ist unklar, was genau er damit meinte. Wahrscheinlich bezog er sich auf seine früheren Äußerungen, wonach sich die Führung in Teheran zur Beendigung des Kriegs auf einen Deal einlassen müsse, bevor es zu spät sei und nichts mehr vom Land übrig bleibe. Für den Fall, dass der Iran eine Übereinkunft mit den USA ablehnen sollte, hat Trump dem Teheran schon mehrfach mit Angriffen auf Kraftwerke und Strominfrastruktur gedroht. Zuvor hatte der US-Präsident wiederholt betont, dass die Mehrheit der wichtigsten militärischen Ziele im Iran im Laufe des ersten Kriegsmonats bereits beschädigt oder zerstört worden seien.
Zuvor war bei Angriffen auf den Iran die B1-Brücke in Karadsch getroffen worden. Trump veröffentlichte ein Video, in dem zu sehen ist, wie das Bauwerk teilweise einstürzt und dichter Rauch aufsteigt. „Die größte Brücke im Iran stürzt ein, wird nie wieder benutzt werden“, schrieb er dazu. Dem iranischen Staatsfernsehen zufolge wurden bei dem Angriff acht Menschen getötet und 95 weitere Menschen verletzt.
Source: n-tv.de