Angeblich Bombe in RucksackDeutsche soll Anschlag in Russland geplant haben – Festnahme
20.04.2026, 09:44 Uhr
Russland geht nicht nur gegen die eigene Bevölkerung, sondern auch gegen Ausländer restriktiv vor. Nun wird eine Deutsche festgenommen, die angeblich einen Anschlag geplant haben soll. In ihrem Rucksack hätte man eine Bombe gefunden.
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben eine deutsche Staatsbürgerin wegen Terrorverdachts festgenommen. Die 1969 geborene Frau soll versucht haben, im Auftrag ukrainischer Geheimdienste in der Stadt Pjatigorsk in der Region Stawropol im Nordkaukasus einen Terroranschlag auszuführen. Ziel sei eine Einrichtung der russischen Strafverfolgungsbehörden gewesen, teilte der FSB nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax mit.
Im Rucksack der Verdächtigen sei eine Bombe entdeckt und dann entschärft worden. Details gab der FSB demnach nicht bekannt. Die Frau soll sich in der Nähe der Einrichtung der Strafverfolgungsbehörden in Pjatigorsk aufgehalten haben. „Der Terroranschlag wurde bewusst für die Morgenstunden geplant, um die Zahl der Opfer unter den Strafverfolgungsbeamten zu maximieren“, erklärte der russische Geheimdienst laut staatlicher russischer Nachrichtenagentur Interfax.
Die deutsche Staatsbürgerin sei angeblich schon länger in Betrugsmaschen verstrickt gewesen. Andere Inhaftierte in dem Zusammenhang hätten demnach Geständnisse abgelegt.
In Russland gab es seit Beginn des Angriffskrieges gegen die Ukraine wiederholt Attentate, Bombenanschläge und andere Angriffe, bei denen Zivilisten oder Uniformierte getötet wurden. Der FSB meldet zudem immer wieder angeblich verhinderte Terroranschläge und Festnahmen von Verdächtigen, denen Verbrechen im Auftrag ukrainischer Geheimdienste vorgeworfen werden.
Source: n-tv.de