Alexander Dobrindt: Bund setzt eine Million Euro aufwärts Vulkangruppe aus

Der Bund setzt nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) eine Belohnung in Höhe von einer Million Euro für Hinweise auf die sogenannte Vulkangruppe aus. Zudem sollen Fahndungsplakate an
öffentlichen Orten verteilt werden. Dobrindt kündigte zudem eine breite Fahndung gegen die linksextreme Gruppe an.

Dobrindt verwies bei einer Pressekonferenz auf den Anschlag in Berlin Anfang Januar, der 45.000 Haushalte im
Süden der Hauptstadt vom Strom und von der Wärme abgeschnitten hatte. Die sogenannte Vulkangruppe hatte die Verantwortung für die Tat übernommen. 

Aus dem Vorfall sollen laut Dobrindt zudem weitere Konsequenzen gezogen werden. „Wir verstärken den
Kampf gegen den Linksextremismus, gegen den Linksterrorismus“, sagte er. Konkret kündigte er mehr Personal und finanzielle Mittel unter anderem für den Verfassungsschutz an. Behörden sollten zudem mehr Befugnisse bekommen. „Wir rüsten auf im Kampf gegen den Linksextremismus.“Noch in dieser Woche wolle er das „KRITIS-Dachgesetz“ im Bundestag verabschieden, sagte Dobrindt. Dieses nehme vor allem auch die Betreiber kritischer Infrastruktur in die Verantwortung. 

Auch gegen den Rechtsextremismus und den islamistischen
Terrorismus solle weiterhin vorgegangen werden, stellte Dobrindt klar. Bisher sei der
Linksextremismus aber vernachlässigt worden, deswegen wolle er hier
„aufrüsten“.

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