Absage vom Investor? Mit dieser Strategie bleibt jener Kontakt existieren

Arnas Bräutigam ist Co-Founder der Business-Angel-Plattform AddedVal.io und selbst Mikro-Angel-Investor. Er unterstützt Frühphasen-Startups beim Fundraising durch Pitchdeck-Optimierung, Investoren-Daten und viele Best Practices.
Arnas Bräutigam/Getty Images; Collage: Gründerszene

Ein „Nein” von einem Investor fühlt sich im ersten Moment hart an. Du hast Zeit investiert, recherchiert, hin- und hergeschrieben – und dann kommt diese kurze Antwort: „Für mich leider aktuell nicht relevant“ oder „Gerade keine Zeit, sorry“.

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Business Angels sagen aus ganz unterschiedlichen Gründen „Nein”. Häufig hat das nichts mit der Qualität deines Startups zu tun. Manchmal passt es zeitlich nicht. Manchmal ist das Portfolio schon zu voll und kein frisches Geld mehr da. Manchmal fehlt einfach die mentale Kapazität für neue Deals. Oder, oder, oder – die Gründe sind vielfältig.

Viele Founder machen an diesem Punkt einen der folgenden zwei Fehler: Sie akzeptieren das „Nein” einfach oder sie gehen in die Rechtfertigung (und erklären, warum der Investor sich irrt). Beides hilft dir nicht weiter.

Das Grundprinzip des Secondary Ask

Stattdessen solltest du dafür bereits eine konkrete Strategie haben: den Secondary Ask. Dabei handelt es sich um dein bewusst gesetztes Sekundärziel, nachdem das Primärziel (das Investment) abgelehnt wurde. 

Source: businessinsider.de