15 Jahre nachher Elizabeth Taylors Tod: Zehn Fakten droben die Hollywood-Diva


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Elizabeth Taylor war eine der schillerndsten Ikonen Hollywoods. Auch 15 Jahre nach ihrem Tod fasziniert ihr Leben noch immer.

Über 50 Filme, zwei Oscars und acht Ehen, zwei davon mit demselben Mann – das Leben von Elizabeth Taylor (1932-2011) war so schillernd wie kaum ein anderes in Hollywood. Neben ihren zahlreichen filmischen Erfolgen und Werken – sie begann ihre Karriere bereits im Alter von zehn Jahren – prägten auch Skandale und Glamour das Leben der Filmikone, die vor 15 Jahren am 23. März 2011 starb.

Das Geheimnis ihrer berühmten Augen

Von ihren Augen waren viele verzaubert. Elizabeth Taylor, die 1932 in London geboren wurde, hatte eine seltene doppelte Wimpernreihe, die ihrem Blick zusätzliche Wirkung verlieh. Ihre Augen wurden oft als violett beschrieben; tatsächlich handelte es sich eher um einen sehr tiefen Blauton, der je nach Licht, Make-up und Kleidung violett wirken konnte.

Ihre Produktionsfirma bezahlte ihre erste Hochzeit

Liz Taylor war gerade mal 18 Jahre alt, als sie das erste Mal heiratete. Ihre glamouröse Hochzeitsfeier mit dem Hotel-Erben Conrad Nicholson „Nicky“ Hilton (1926-1969) bezahlte und organisierte damals das Filmstudio MGM, bei dem sie unter Vertrag stand. Die Ehe hielt nur neun Monate, dem wohlhabenden Hilton wurde damals ein angebliches Alkoholproblem nachgesagt. Als „Strafe“ für den Skandal besetzte das Filmstudio sie eine Zeit lang mit zweitklassigen Rollen.

Sie verdiente als erste Frau mit einem Film eine Million Dollar

1961 spielte Elizabeth Taylor ihre wohl ikonischste Rolle: Cleopatra im gleichnamigen Film. Mit ihrer Gage schrieb sie Hollywoodgeschichte: Als erste Frau erhielt sie für einen Film eine Million US-Dollar. Bei den Dreharbeiten lernte sie zudem Richard Burton (1925-1984) kennen, der später ihr Ehemann wurde.

Zur ersten Hochzeit mit Richard Burton trug sie ein gelbes Kleid

Nach ihrer gescheiterten Ehe mit Michael Wilding (1912-1979), aus der zwei Kinder hervorgingen, dem Tod ihres dritten Ehemanns und Vaters ihrer Tochter, Mike Todd (1909-1958), und einer weiteren Scheidung mit Ehemann Nummer vier, Eddie Fisher (1928-2010), heiratete Elizabeth Taylor 1964 ein fünftes Mal. Zur Hochzeit mit Richard Burton trug Taylor ein gelbes Kleid, das an ihr berühmtes Outfit in „Cleopatra“ erinnern sollte – sie hatte angeblich bereits während der Dreharbeiten eine Affäre mit Burton gehabt. Zehn Jahre später ließ sich das Paar scheiden, nur um 1975 wieder den Bund der Ehe einzugehen.

Ihr Schmuck wurde für Millionen Dollar versteigert

Schon zu Lebzeiten hatte Elizabeth Taylor eine der teuersten Schmuckkollektionen. Viele ihrer sieben Ehemänner – sie heiratete nach der zweiten Scheidung von Burton noch zweimal – beschenkten die glamouröse Hollywood-Dame mit Diamanten. Nach ihrem Tod wurde ein Großteil der Stücke in einer gigantischen Schmuckauktion versteigert. Ein Teil der Einnahmen kam ihrer AIDS-Stiftung zugute. Einige der legendären Schmuckstücke tauchen heute an anderen berühmten Frauen auf. Bei der Premiere von „Wuthering Heights“ trug etwa Margot Robbie (35) das Taj Mahal Diamant-Collier um den Hals. Das Schmuckstück im Wert von acht Millionen Dollar war ein Geschenk von Richard Burton zu Taylors 40. Geburtstag 1972.

Sie war auf über 1.000 Magazin-Covern zu sehen

Wie jede prominente Schauspielerin erschien auch Taylor auf den Titelseiten vieler Magazine, über 1.000 sollen es gewesen sein. 19 Mal zierte sie das Cover des „People“-Magazins – nur Prinzessin Diana (1961-1997) war öfter auf dem Titel.

Sie rettete jemandem das Leben

Am 12. Mai 1956 schlief Schauspieler Montgomery Clift (1920-1966) Berichten zufolge am Steuer seines Wagens ein, als er auf dem Heimweg von einer Party bei Elizabeth Taylor war. Sein Auto fuhr gegen einen Telefonmast. Taylor war angeblich wenige Minuten später an der Unfallstelle und leistete erste Hilfe – sie entfernte zwei seiner Zähne aus seinem Rachen und rettete ihm so das Leben.

Sie musste mehr als 70 Mal ins Krankenhaus

Elizabeth Taylor verletzte sich oft und litt die letzten zwanzig Jahre ihres Lebens unter einer Vielzahl von Krankheiten. Insgesamt soll sie über 70 Mal im Krankenhaus gewesen und mindestens 20 Mal operiert worden sein. In vielen Filmen wollte sie ihre eigenen Stunts machen, etwa im Film „National Velvet“ („Kleines Mädchen, großes Herz“, 1944), wo sie sich beim Reiten den Rücken brach. Auch einen gutartigen Gehirntumor überlebte die Schauspielerin 1997. Am Ende sollte es eine Herzinsuffizienz sein, an der sie am 23. März 2011 im Alter von 79 Jahren starb.

Sie war die Patentante von Michael Jacksons Kindern

Trotz 26 Jahren Altersunterschied waren Elizabeth Taylor und Michael Jackson schon seit den 1980er Jahren enge Freunde. Der King of Pop machte die Schauspielerin sogar zur Patentante seiner beiden Kinder Paris und Prince. Jackson, der 2009 starb, und Taylor liegen auf demselben Friedhof in Kalifornien.

Sie wollte zu ihrer eigenen Beerdigung 15 Minuten zu spät sein

Zu Lebzeiten verärgerte Elizabeth Taylor angeblich viele Regisseure, indem sie regelmäßig zu spät am Set erschien. Als „finalen Akt“ wollte die notorische Zuspätkommerin auch zu ihrer eigenen Beerdigung nicht pünktlich erscheinen. Und diesen Wunsch erfüllte man ihr: Der Sarg der Hollywood-Ikone kam 15 Minuten zu spät am Friedhof an.

SpotOnNews

Source: stern.de